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Neue Dächer für St. Thomaskirche

Tribsees Neue Dächer für St. Thomaskirche

Für die Sanierung der Kirche fließen in diesem Jahr 202 000 Euro / Das Gotteshaus wird seit 2013 erneuert

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Die St. Thomaskirche in Tribsees ist seit Beginn der Sanierungsarbeiten 2013 regelmäßig eingerüstet.

Quelle: Harry Lembke

Tribsees. Auch in diesem Jahr geht die Sanierung der Tribseeser St. Thomaskirche weiter. Der vierte Bauabschnitt in diesem Jahr umfasst nun vorwiegend die mit Maurer- und Zimmererarbeiten verbundene Neueindeckung der Dächer über dem Chor und der Sakristei, aber auch die Weiterführung der Fenstersanierung. Außerdem wurde es notwendig, aus der für 2017 im fünften Abschnitt geplanten aufwändigen Gewölbesanierung die Notsicherung eines stark geschädigten Gewölbefeldes im Innern der Kirche bereits in diesem Jahr vorzunehmen.

An den diesjährigen Baumaßnahmen sind die Firmen Holzgestaltung Uwe Grimm aus Groß Wokern (Zimmererarbeiten), Hochbau Greifswald (Maurerarbeiten), Dachdeckerei Thomas Müller GmbH aus Malchin, Gerüstbau Friedhelm Haas aus Kruckow und die Glaserei Reginald Wickel aus Stavenhagen beteiligt.

Die dafür notwendigen 202 000 Euro kommen aus dem Denkmalsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus den Stiftungen Denkmalschutz und Kirchliches Bauen und Fördermitteln der Nordkirche. Zusammen mit den Summen in den vergangenen drei Jahren flossen seit 2013 weit über 700000 Euro in die Sanierung der Tribseeser St. Thomaskirche.

Nachdem 2013 ein über mehrere Jahre geplantes umfangreiches Sanierungsprogramm zur Erhaltung der St. Thomaskirche in Tribsees begann, ist der historische, denkmalgeschützte Backsteinbau alljährlich regelmäßig mit Baugerüsten umgeben. Es begann 2013 mit der Erneuerung des Gebälks in den Dachstühlen über den beiden Seitenschiffen für 100 000 Euro. 2014 folgte die Neueindeckung des Daches über dem Hauptschiff. Dieser Abschnitt kostete 190 000 Euro. 2015 erhielten die beiden Seitenschiffe schließlich neue Dächer für 257 000 Euro. Außerdem wurde im vorigen Jahr mit der Instandsetzung der vier etwa 150 Jahre alten großen Fenster an der Südseite begonnen.

Die St. Thomaskirche in Tribsees wurde 1245 erstmalig urkundlich erwähnt. Sie ist fast gleichzeitig mit der Stadt Tribsees errichtet worden. Der jetzige Bau im Stil der norddeutschen Backsteingotik stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Bei einem Brand 1702 wurde die Thomaskirche schwer beschädigt und bis 1735 wieder aufgebaut. Die Jahreszahl 1731 am östlichen Kirchengiebel weist auf die Zeit des Wiederaufbaus hin.

Harry Lembke

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