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. Längst spielen die Steinhäger Kita-Kinder in ihrem neuen Haus in der Dorfstraße 63b, das genau vor drei Jahren eingeweiht wurde.

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Der Dachdeckerbetrieb Thämlitz aus Groß Lüdershagen hat den Dachstuhl erneuert und die neue Folie eingezogen. Nächste Woche beginnt die Eindeckung. Aber der Bau ist bereits dicht und damit trocken. FOTO: WENKE BÜSSOW–KRÄMER

Steinhagen. . Längst spielen die Steinhäger Kita-Kinder in ihrem neuen Haus in der Dorfstraße 63b, das genau vor drei Jahren eingeweiht wurde. Der alte Kindergarten gleich nebenan steht seitdem leer – und wird nun zu einer Dorfbegegnungsstätte umgebaut. 660000 Euro kostet das Projekt, das aus dem EU-Topf zur Förderung ländlicher Räume (Leader) mit 548

„Nächste Woche beginnt die Dach- Neueindeckung.“Gabriele Eckardt, Bauamt Niepars

000 Euro unterstützt wird.

Die Bauarbeiten haben Mitte September mit der Entkernung des langgezogenen Gebäudes begonnen. „Wir mussten einige Schadstoffe, wie zum Beispiel Mineralwolle und Teerpappe, speziell entsorgen“, erklärt Gabriele Eckardt vom zuständigen Bauamt in Niepars. Jetzt laufe mit den Dacharbeiten die zweite Etappe. „Der Dachstuhl ist fertig, auch die Folie ist eingezogen, so dass der Bau trocken und damit vor eindringender Nässe geschützt ist. Nächste Woche beginnt die Firma Thämlitz aus Groß Lüdershagen mit der Neueindeckung des Daches.“ Das Satteldach wurde durch ein Pultdach ersetzt.

Und auch danach geht es noch richtig rund in dem Haus, das Ende der 80er-Jahre von den umliegenden Landwirtschaftsbetrieben als Jugendklub gebaut und rege genutzt wurde. Es erfolgt eine Wärmedämmung, auch die Fassade wird verputzt. Heizung und Sanitär werden erneuert, und die elektrischen Leitungen müssen ebenfalls neu eingezogen werden. Nur die Wände und Teile des Fußbodens kann man noch nutzen – alles andere muss saniert werden. Thopas-Bau aus Stralsund, die Firmen Krüger aus Flemendorf und Grönhagen aus Stralsund werden dafür auf der Baustelle bis zum Frühjahr sicher ebenso wirbeln wie das Planungsbüro Rentel aus Negast, dann soll alles fertig sein.

Dass das Projekt Dorfgemeinschaftshaus so eine hohe Förderung bekam, lag letztendlich an einem überzeugenden Konzept. „Wir wollen Begegnungsräume schaffen für Jung und Alt. Das heißt, der Seniorenklub hat hier später genauso sein Domizil wie die Jugendlichen. Und wir haben dann auch endlich in Steinhagen Räume, die wir für Veranstaltungen nutzen können“, sagt Bürgermeister Dietmar Eifler (CDU), der stolz ist, dass der Umbau des alten Kindergartens in der Prioritätenliste von der Leader-Führungsgruppe ganz oben gesehen wurde.„Kinovorführungen, Lesungen oder auch Musikveranstaltungen können dann hier stattfinden und das Gebäude zu einer wichtigen Begegnungsstätte für Jung und Alt werden lassen“, freut sich der Bürgermeister. Er hat mit dem Dorfverein bereits erste Gespräche geführt, die sich um die zukünftige Bewirtschaftung und Verwaltung drehten. „Wir hoffen nun, dass das Gebäude so schnell wie möglich seinen Zweck erfüllen kann. Der Bedarf ist jedenfalls riesig“, so Eifler gegenüber der OZ. Eine Küche rundet das Ganze ab.

Ein brandneuer Backsteinofen wurde zum Martinstag schon eingeweiht (die OZ berichtete). Der Gemeindearbeiter hatte nicht nur die Idee dafür, sondern sorgte mit Eisen und Backsteinen aus alten Gebäuden der unmittelbaren Umgebung auch für die Umsetzung. „So ist aus weggeworfenen Materialien noch etwas Schönes entstanden und die Mitarbeiter, die hieran abseits ihrer Hauptaufgaben gearbeitet haben, konnten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen“, sagte Harfried Czerwinski im Namen des Teams.

Ines Sommer

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