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Stralsund Ohne Manfred Güldners Trupp würde nichts laufen
Vorpommern Stralsund Ohne Manfred Güldners Trupp würde nichts laufen
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00:00 13.07.2013
Sie genossen still die Früchte ihrer Arbeit: Ilona Oberndörfer, Manfred Güldner, Bernhard Baresel, Gerd Hoffmann (v. l.) Quelle: Reinhard Amler
Endingen

„Das kommt gar nicht in Frage, dass ich allein auf dem Foto bin“, weist der Chef des Nieparser Bauhofes, Manfred Güldner, den PotzBlitz-Überraschungsboten der OZ unmissverständlich darauf hin, dass seine gesamte Truppe Dank verdient. Wennschon, dennschon!

Denn sie war es schließlich, die dafür sorgte, dass alle Konzertbesucher einen Platz hatten, Dixi-Klos vorhanden waren und die Wiesen frisch gemäht wurden, um die vielen Autos parken zu können.

Selbst als immer noch Zuschauer aufs Konzertgelände strömten und die Plätze langsam rar wurden, brachten die Männer schnell noch Bänke herbei. Immer wieder schauten sie sich um, ob denn auch wirklich alles in Ordnung ist. Und das, obwohl der Arbeitstag am Donnerstag für den kleinen Trupp bereits um 6.30 Uhr begonnen hatte.

„Erst einmal sind wir losgefahren und haben alle Sitzbänke im Amt sowie in Bartelshagen und Kummerow eingesammelt, um sie nach Endingen zu transportieren“, resümiert Manfred Güldner den Tagesablauf.

„Bisschen stressig wurde es dann, weil ab 10 Uhr schon die Autos vom Theater auf den Veranstaltungsplatz rollten“, sagt er. „Aber wir haben ja alles hingekriegt“, zeigt er sich am Ende doch beruhigt.

„Wir wollen, dass es den Besuchern gefällt, dann sind wir auch zufrieden.“ Und den 800 Besuchern hat es am Donnerstag gefallen. Als sie nach Konzertende an dem 64-Jährigen vorbeigehen, sieht man nur in strahlende Gesichter. Güldner genießt das sichtlich. Schon ist er dabei, Pläne fürs nächste Jahr zu schmieden, obwohl seine Leute und er eigentlich ausgelastet sind. Aber so ist er nun mal. Gerade erst haben sie das Kinderdorf in Steinhagen abgebaut, schon bereiten sie am Montag in Niepars ein Ferienlager vor.

Das Endinger Parkkonzert liegt Manfred Güldner aber besonders am Herzen. „Alle Bänke, die wir hier aufstellen, haben nicht nur eine Lehne, sie lassen sich auch auseinanderklappen, damit man sie besser transportieren kann“, erklärt er. „Wir haben alles selber gebaut“, fügt er hinzu und schiebt gleich die Frage nach: „Wer will denn heute noch auf Bierzelt-Garnituren sitzen?“ Für ihn ist wichtig, dass nach Endingen auch Leute gelockt werden, die sich Theater sonst nicht leisten können. 10 Euro kostet hier eine Karte, Kinder zahlen drei. Wo gibt es so etwas noch?

Aber selbst bei vollem Haus rechnet sich die Veranstaltung nicht, erklärt Heidrun Orlowski vom Amt Niepars, das noch ordentlich was dazuschießt. „Und wenn wir nicht solche Mitarbeiter hätten wie den Trupp um Manfred Güldner, könnten wir so etwas gar nicht leisten“, ist sie überzeugt. Heidrun Orlowski hatte dem OZ-Überraschungsboten übrigens den Tipp für die Ehrung gegeben. Der brachte einen Gutschein für den „Medimax“ mit. Reinhard Amler

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