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Osterfeuer auf dem Zeltplatz der Zukunft

Groß Kordshagen Osterfeuer auf dem Zeltplatz der Zukunft

Feuerwehr Groß Kordshagen und Betreiber des geplanten Campingplatzes baten zum gemeinsamen Osterfeuer

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Der Südtiroler Rafael Palaoro vor dem Osterfeuer auf seinem Zeltplatz in Groß Kordshagen.

Quelle: Susanne Retzlaff

Groß Kordshagen. Große Vorhaben dauern bekanntlich ein bisschen länger — das ist in Groß Kordshagen nicht anders als im Rest der Republik. Rund ein Jahr, nachdem der Südtiroler Rafael Palaoro der dortigen Gemeindevertretung seine Pläne für den Campingplatz der Zukunft skizzierte, sind auf dem Gelände erste Veränderungen sichtbar. Sie bestehen vor allem in dem, was man nicht mehr sehen kann — nämlich den Hecken, die den einst eher kleinen Platz begrenzten. Zusammengeschoben zu einem einzigen Berg, nicht ganz so hoch wie die Gipfel Tirols, warteten sie offenbar nur noch darauf, lichterloh in österlichen Flammen aufzugehen, und öffneten den Blick für die neue Dimension des künftigen Ferienparadieses. Dessen Ausmaß konnten am Karsamstag vor allem die Kinder erlaufen, hatte doch der Osterhase das Gelände zuvor besucht und hier, da und dort süße Nester hinterlegt.

Dass Feuerwehr und Campingplatzbetreiber zum Osterfest gemeinsame Sache machten, ist nicht zuletzt der Geistesgegenwart des Amtes zu danken, erklärte Palaoro, der die Gelegenheit auch dazu nutzen wollte, auf die Fragen der Anwohner Rede und Antwort zu stehen. Fast zeitgleich, aber unabhängig voneinander, seien er und Feuerwehrchef Siegfried Krüger auf dem Amt gewesen, um jeweils ein Osterfeuer für die Gemeinde zu beantragen. Das Amt schloss beide kurz — nun bemühten sie sich gemeinsam, die recht widerspenstigen Hecken zu entzünden.

Feuer und Flamme sind Raphael Palaoro und seine Partnerin Martina Thurner für ihren neuen Traumcampingplatz. „Er soll ein Ideal nicht nur für uns, sondern auch für die Gäste werden“, freuen sich die beiden auf ihr gemeinsames „Kind“. Inzwischen kümmert sich Palaoro vollzeit um die „Geburtsvorbereitungen“. Wohin welches Element kommt, mag sich geändert haben, beschreibt er Abweichungen von der ursprünglichen Skizze.

Den Bebauungsplan für das Projekt, der nach einer Billigung ausgelegt und die üblichen Prozeduren durchlaufen müsste, will Palaoro auf der nächsten Gemeindevertretersitzung vorstellen. Die neuen Betreiber hoffen auf baldige Genehmigung. „Viel Bürokratie“, sagt Palaoro verständnisvoll lächelnd, „es wird ja auch kein ganz normaler Campingplatz“.

Von Susanne Retzlaff

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