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Stralsund Von Krebskindern und Kranichküken

Die Nordvorpom- mersche Wald- landschaft hat viel mehr zu bieten als nur den Schutz des Schreiadlers. Was, das wird nun in einem Film gezeigt.

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Die Naturfilmer Jens Klingebiel und Robin Jähne hatten den Auftrag für die Dreharbeiten zu einem Imagefilm bekommen, der nicht nur die Schönheiten der Natur, sondern auch die Kultur des Gebietes zeigen soll.

Stralsund. Auf Entdeckungsreise zwischen Barthe und Recknitz – so ist er überschrieben, der Imagefilm für die Nordvorpommersche Waldlandschaft, einem Projekt aus dem Förderprogramm „chance.natur“. Und endlich ist er auch zu sehen. Premiere feiert der Streifen am 25. März um 20 Uhr im Vorpommernhus. Hier ist am Sonnabend wieder Landkino angesagt, und im Vorprogramm läuft der Film mit den schönsten Bildern, die die Natur vor unserer Haustür Einheimischen und Gästen zu bieten hat.

OZ-Bild

Die Nordvorpom- mersche Wald- landschaft hat viel mehr zu bieten als nur den Schutz des Schreiadlers. Was, das wird nun in einem Film gezeigt.

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Dass es in der Nordvorpommerschen Waldlandschaft im Landkreis Vorpommern-Rügen wunderschön ist und es vieles zu entdecken gibt, muss man den meisten Einwohnern der Region nicht sagen. Für Besucher, Touristen und Durchreisende ist das Küstenvorland jedoch weithin noch ziemlich unbekannt. Ein Imagefilm über die Region soll diesen Mangel jetzt beheben, deren Bekanntheitsgrad weiter erhöhen.

Dank der Finanzierung im Rahmen des „chance.natur“-Projektes Nordvorpommersche Waldlandschaft begannen die international bekannten Naturfilmer Jens Klingebiel und Robin Jähne mit den Dreharbeiten zu einem Filmprojekt, das nicht nur die Schönheiten der Natur, sondern auch die Kultur des Gebietes zeigen soll.

Das Filmteam kam hierfür regelmäßig den weiten Weg aus Nordrhein-Westfalen und Hessen bis an die Küste gefahren. Die beiden sind erfahrene Naturfilmer und sind dank ihrer speziellen Technik in der Lage, auch die schwierigsten Aufnahmen einzufangen. So arbeiteten die beiden Profis für den Film mit neuester Kameratechnik – darunter mit Drohnen und Unterwasserkameras. Nicht nur die Tiere, wie zum Beispiel Kranich, Flusskrebs und Schreiadler, sind im Film die Stars. Teile der großartigen Backsteingotik in der Region, verschiedene Ortschaften und regionale Produzenten werden gezeigt.

Landrat Ralf Drescher ist besonders stolz auf den Film und sagt: „Auch und insbesondere die charakteristischen Kulturlandschaften abseits unserer Bäderstraßen, die sich hier im Küstenvorland in den letzten Jahrhunderten entwickelt haben, sind es wert, entdeckt zu werden. Dieser Film macht darauf neugierig!“

Der Streifen hat 38000 Euro gekostet und wird ebenso wie das Logo oder der Internetauftritt aus dem Fördertopf „chance.natur“ bezahlt. Doch auch die Regionalentwicklung konnte von diesem Programm profitieren. So wurden aus 129 Anträgen insgesamt 63 Projekte von privaten Initiatoren, Kommunen und Vereinen unterstützt, die im Zeitraum von 2010 bis 2016 gefördert wurden. „Die Regionalentwicklung hatte insgesamt ein Fördervolumen von 1,4 Millionen Euro, die in die Region geflossen sind“, sagt Projektleiterin Dr. Nicole Wasmund von der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen.

Damit sei das Budget erst einmal erschöpft. Die Nordvorpommersche Waldlandschaft ist eine von vier Bundes-Modellregionen für übergreifende Naturschutzprojekte – eingebettet in das Bundes-Programm „chance.natur“. Das Gesamt-Budget für den Kreis liegt bei 8,6 Millionen Euro, darin enthalten die bereits erwähnten 1,4 Millionen für die Regionalentwicklung. Der größere Teil ist für die Naturschutzprojekte geplant, so für den Schreiadler-Schutz oder die Einrichtung von Naturwaldparzellen. Die OZ hatte mehrfach darüber berichtet.

Film-Termine

38 000 Euro hat der Film gekostet, gefördert aus dem Programm „chance.natur“.

Premiere feiert der Film am 25. März um 20 Uhr im Vorpommernhus Klausdorf (Landkino). Weitere Termine: 27. März, 19 Uhr, regionale Partnerschaftssitzung chance.natur im Fachgymnasium Velgast; 28. April, 20 Uhr, Vorprogramm Landkino im Obermützkower Freizeitverein; 20. Mai, Naturfilmtag in Starkow.

Der Film kann auch in der Kreisverwaltung Stralsund bestellt werden.

Ines Sommer

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