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Südvorpommern Gift sickert in Grundwasser
Vorpommern Südvorpommern Gift sickert in Grundwasser
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10:58 29.07.2015
Auf dem Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) bei Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) breiten sich weiterhin Giftstoffe im Grundwasser aus. Quelle: ZB
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Löcknitz

Auf dem Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) bei Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) breiten sich weiterhin Giftstoffe im Grundwasser aus. Das belegen nach Informationen des Vereins „Kulturlandschaft Blankensee" aus Untersuchungsergebnissen des Umweltamtes Vorpommern-Greifswald hervor. Mit dem Grund- und Oberflächenwasser verlässt demnach auch seit Jahren Arsen das abgesperrte Gelände. Arsen gilt als krebserregend.

Die Gifte breiten sich nach Nordosten in Richtung der Ortschaft Mewegen aus. Der NDR berichtet, dass das Umweltamt momentan mehr Messstellen einrichtet.

Die Muna gilt als eine der größten deutschen Kriegsaltlasten. Zwischen den Ortschaften Boock und Mewegen bestand bis 1945 eine der größten Heeresmunitionsanstalten des Dritten Reichs mit Kampfstoff-Füllanlagen und einem Vorratslager für etwa 3.000 Tonnen. Dort wurden auch Giftgasgranaten mit Reiz- und Nervenkampfstoffen wie Gelb- und Blaukreuz befüllt.

Auch in Schwerin war kürzlich Arsen im Grundwasser festgestellt worden.



OZ

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