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Südvorpommern Neuer Chef auf Mega-Ökogut Borken
Vorpommern Südvorpommern Neuer Chef auf Mega-Ökogut Borken
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09:39 09.07.2015
Der Ex-Geschäftsführer von Gut Borken, Christof Kühnlein, reitet gern durch die „pommersche Prärie“. Quelle: Elke Ehlers
Borken

Überraschende Personalie in der Bio-Branche: Der langjährige Chef von Gut Borken (Landkreis Vorpommern-Greifswald) verlässt den Betrieb. Der Bayer Christof Kühnlein (51), der den Öko-Vorzeigehof unweit der polnischen Grenze seit 1992 mit aufbaute, ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Wie Kühnlein gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG bestätigte, habe er im Zuge der Umstrukturierung auch seine Gesellschafteranteile abgegeben. Mit 6000 Hektar Betriebsfläche dürfte Gut Borken der größte Bio-Betrieb Mecklenburg-Vorpommerns sein. Nachfolger als Geschäftsführer wird der gebürtige Rostocker Sven Grumbach (52), der zuvor für den Rinderzuchtverband arbeitete sowie als Zuchtleiter im Schaf- und Ziegenzuchtverband.

Alleinige Gesellschafter von Gut Borken sind nun Kühnleins Onkel Rodo Schneider und dessen Sohn Ralf. Rodo Schneider, einst hochrangiger Manager des bayrischen Fleischkonzerns Moksel, hatte nach der Wende von der Treuhandanstalt großflächige DDR-Hinterlassenschaften gekauft. Der Schneider-Clan besitzt mehrere große Agrarbetriebe, etwa das Gut Klockenhagen (Vorpommern-Rügen), einen Rindermastbetrieb in Hohen Wangelin (Mecklenburgische Seenplatte) sowie eine Schweinefarm in Rövershagen bei Rostock.  Ein Teil der Schneiderschen Öko-Flächen wird aber inzwischen konventionell bewirtschaftet.



Elke Ehlers

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