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14-Jährige hat nur einen Wunsch: „Ich will gesund werden“

Wolgast/Greifswald 14-Jährige hat nur einen Wunsch: „Ich will gesund werden“

Bei der Wolgaster Schülerin wurde im vergangenen Sommer ein bösartiger Hirntumor festgestellt. Nach Operation, Chemo und Bestrahlung setzt sie nun auf eine neuartige Impftherapie. Doch die muss die Familie selbst bezahlen und braucht Spenden.

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Die 14-jährige Christiane ist im vergangenen Sommer an einem bösartigen Hirntumor erkrankt und wurde in der Universitätsmedizin Greifswald operiert. Doch die Heilungschancen sind begrenzt. Ihre Mutter Mandy und Bruder Sebastian unterstützen das Mädchen, so gut es geht. Jetzt setzen sie ihre Hoffnung auf eine Krebstherapie eines privaten Institutes in Köln. Die kostet 40000 Euro. Die Familie sammelt deshalb Spenden.

Quelle: Meerkatz, Cornelia

Wolgast/Greifswald. Die 14-jährige Christiane ist schwerkrank. Im Sommer vergangenen Jahres wurde bei dem Mädchen aus Wolgast in der Universitätsmedizin Greifswald ein bösartiger Hirntumor festgestellt. Im August wurde sie operiert. Der Tumor konnte wegen seiner Lage nicht vollständig entfernt werden, es folgten Chemo und Bestrahlung. Wie Prof. Lode, Chef der Greifswalder Kinderonkologie, sagte, habe alles zusammen Fortschritte gebracht. Nun setzen das kranke Mädchen, ihr kleiner Bruder und ihre Mutter Mandy Strehl auf eine neuartige Therapie, die ein privates immunologisches und onkologisches Zentrum in Köln entwickelt hat. Dabei wird die 14-Jährige fast zwei Jahre lang regelmäßig monatlich geimpft. Der Impfstoff wird aus körpereigenen Tumorzellen gewonnen. Am 25. Januar soll die Behandlung beginnen.

 

Krankenkasse zahlt nicht

Allerdings muss die Familie die Kosten - 40 000 Euro für das erste Jahr - selbst tragen. Die alleinerziehende Mutter kann das nicht stemmen. Denn neben Christiane muss sie sich auch um den achtjährigen Sebastian kümmern, der an ADS leidet und ebenfalls einen Pflegegrad besitzt. Die Mutter hat deshalb zum Jahresende im Internet und in überregionalen Zeitungen über das schwere Schicksal ihrer Tochter berichtet und eine Spendenmöglichkeit über einen Link auf Leetchi eingerichtet. Die Kosten für das erste Jahr sind fast zusammen. Doch es fehlen weitere Gelder, damit die Familie monatlich mit dem Zug für drei Tage zur Behandlung nach Köln fahren kann. Gerne würde Mandy Strehl der Tochter auch den einen oder anderen Wunsch erfüllen. So möchte Christiane wieder einmal die Großeltern in Leipzig besuchen. Und einmal ins Disneyland nach Paris fahren. Klassenkameraden seien auf der Jugendweihefahrt dort gewesen und hätten ihr vorgeschwärmt. „Es wird ein Traum bleiben“, sagt die Mutter. Aber vielleicht könne man eine kleine Reise in MV machen.

Christiane bittet OZ-Leser um Unterstützung

Der allergrößte Wunsch des schwerkranken Mädchens ist es jedoch, wieder gesund zu werden. Sie bittet deshalb die OZ-Leser um Hilfe. Und ist auch selbst eine Kämpferin: Vor zwei Tagen war sie erstmals wieder ohne Rollstuhl draußen und ist gemeinsam mit ihrer Mutter trotz ihrer Einschränkungen beim Gehen die 400 Meter von der Wohnung zur Physiotherapie zu Fuß gelaufen.

Spenden für die Behandlung

Christianes Mutter Mandy Strehl hat für alle Menschen, die ihrer schwerkranken Tochter helfen wollen, folgenden Link eingerichtet: https://www.leetchi.com/c/soziales-von-strehl-christiane

Über den Link gelangt man zum Spendenkonto. Alle Gelder sind zweckgebunden für die Behandlung des krebskranken Mädchens oder für die Erfüllung eines Wunsches. Für die Behandlung im ersten Jahr sind 40 000 Euro nötig, dazu kommen die monatlichen Fahrten nach Köln und die Aufenthalte dort.

Spenden sind auch über Paypal möglich: kampfzweerg37@gmail.com

Cornelia Meerkatz

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