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Usedom 14 Unfälle in sieben Stunden
Vorpommern Usedom 14 Unfälle in sieben Stunden
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03:46 20.03.2013

Autos krachen zusammen oder kommen von der Fahrbahn ab — zu rund 14 Unfällen dieser Art rückten gestern zwischen 5.30 und 12.30 Uhr die Beamten in Anklam, Wolgast und auf Usedom aus, wie Polizei-Sprecherin Denise Lemke mitteilte. Die Aufofahrer kamen dabei stets mit einem Schrecken davon. „Wir haben bisher nur Sachschäden registriert“, sagte Lemke. Kaum setzte der Schneefall am Nachmittag ein, kam es zu weiteren Autounfällen. Drei ereigneten sich bis 16 Uhr allein auf Usedom.

Schwere Verletzungen erlitt indes ein Radfahrer. Zur Ursache seines Unglücks konnte Lemke jedoch bis zum Redaktionsschluss keine Angaben machen. „Es ist nicht klar, ob es ein Glätteunfall war oder gesundheitliche Probleme eine Rolle spielten.“

Die Schneemassen hielten auch die Räumdienste in Atem. Auf Usedom muss inzwischen Winterstreu nachbestellt werden. „Noch ist genug Streugut da, aber wir gehen kein Risiko ein“, sagte gestern Dirk Niemann, Stützpunkt-Leiter der Straßenmeisterei Helmshagen in Zempin. Zur Zeit würden auf Usedom täglich 100 bis 150 Tonnen Streusalz verbraucht.

Schneeverwehungen suchten vor allem die Kreisstraße 27 in Richtung Krummin heim. Auch um Lütow und Neuendorf war die Straßenmeisterei im Dauereinsatz. „Es musste aber keine Straße gesperrt werden“, sagt Niemann.

Im Verlauf des Tages stiegen die Temperaturen über den Gefrierpunkt und halfen den Räumdiensten bei der Arbeit. „Einige Straßen waren stellenweise schon wieder richtig frei“, sagte Niemann. Er erwartet für die kommenden Tage jedoch weiteren leichten Schneefall. „Entwarnung gibt‘s noch nicht.“

Keine Probleme meldete dagegen die Usedomer Bäderbahn (UBB). „Bei uns ist alles im grünen Bereich“, sagte gestern UBB-Geschäftsführer Jörgen Boße. „Unser Problem ist immer der Wind. Von Verwehungen sind wir jedoch bisher verschont geblieben.“

André Wornowski

OZ

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