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Usedom 2,5 Millionen für Anklams Projekt Ikareum
Vorpommern Usedom 2,5 Millionen für Anklams Projekt Ikareum
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14:43 14.03.2019
Blick auf das künftige Ikarem im Herzen von Anklam. Quelle: Architektenbüro heneghan peng architects
Anklam

 

Der Bau des Ikareums im vorpommerschen Anklam nimmt Formen an. Es stünden rund 2,5 Millionen Euro bereit für ein gemeinsames Projekt des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam und des Experimentariums, dem technischen Museum der Stadt Stettin, teilte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), jetzt mit. „Die Anklamer können mit dem Ausbau des Innenraums der Nikolaikirche starten.“

Das „Lilienthal Flight Museum“ soll seinen Platz in der Kirchenruine von St. Nikolai finden. Die Frage, was aus der Nikolaikirche werde, beschäftige die Anklamer schon seit vielen Jahren, so Dahlemann. Es sei viel Kraft in die Wiederherstellung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche gesteckt worden. „Jetzt besteht die Chance, das Gebäude wieder mit Leben zu erfüllen.“

Der in Anklam geborene Otto Lilienthal (1848-1896) gilt als erster Mensch, der Gleitflüge mit einem Fluggerät absolvierte und dem Flugprinzip „schwerer als Luft“ damit zum Durchbruch verhalf. Seine experimentellen Vorarbeiten und erste Flugversuche ab 1891 führten zur bis heute gültigen physikalischen Beschreibung der Tragfläche.

Die Nikolaikirche wurde 1945 zerstört und wird seit 2010 wiederaufgebaut. Im Oktober 2004 wurde sie entwidmet und wird nicht mehr als Kirche der evangelischen Nordkirche genutzt. Die Kosten für den Umbau der Kirchenruine zum Museum werden auf rund 24 Millionen Euro geschätzt.

epd/OZ

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