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Usedom 27 Millionen für die Wolgaster Fischerwiek
Vorpommern Usedom 27 Millionen für die Wolgaster Fischerwiek
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16:22 11.10.2018
Sanierungsgebiet „Fischerwiek“ in Wolgast. Quelle: Tilo Wallrodt
Wolgast

Es ist der größte Zuwendungsbescheid an Städtebaufördermitteln, den die Stadt Wolgast bisher erhalten hat: 27,6 Millionen Euro werden in den kommenden 15 Jahren für den Stadtumbau im Bereich der Fischerwiek eingesetzt. „Das ist für die Stadt ein glücklicher Umstand. Dieser innerstädtische Wohnstandort, in dem viele jüngere Menschen leben, kann dadurch enorm aufgewertet werden“, schätzt Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) ein. 

Die Fischerwiek mit ihren 827 Einwohnern umfasst eine Fläche von 16,6 Hektar. Diese wird begrenzt durch die Stadtmauer des historischen Stadtkerns im Norden, die Bahnstrecke Züssow-Wolgast- Swinemünde und das angrenzende Areal der Peene-Werft im Osten, den Schiffbauerdamm im Süden und die Bahnhofstraße im Westen. Für die Umgestaltung des Areals wurde ein städtebaulicher Rahmenplan erstellt. Die Stadtvertreter haben ihn auf ihrer jüngsten Sitzung befürwortet.

Straßen werden grundhaft ausgebaut

Fahrbahnoberfläche und Unterbau der Verkehrsanlagen sind nahezu in allen Straßenzügen verschlissen bzw. noch nicht richtig ausgebaut. Sie sollen komplett erneuert und grundhaft ausgebaut werden. Mit den Bauarbeiten einher gehen wird die Erneuerung sämtlicher Leitungen. „Wir wollen für das Gebiet ein einheitliches Bild schaffen“, so Weigler. Deshalb werde in den Fahrbereichen mit aufgehelltem Asphalt gearbeitet, dazu komme farbiges Pflaster für Gehwege oder historisches Kopfsteinpflaster für Parkbereiche. „So bleibt der historische Charakter dennoch erhalten“, betont das Stadtoberhaupt. Der Umfang der Verkehrsanlagen mit Sanierungsbedarf umfasst eine Fläche von insgesamt 40000 Quadratmetern. 

Denkmalschutz erhofft sich Funde

Weil die ursprüngliche Besiedlung des Gebietes auf slawische Ursprünge zurückgeht, wird die Sanierung in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz einhergehen. Besonders für Unterwall-, Werft- und Kronwiekstraße wird davon ausgegangen, dass bei Gründungs- und Tiefbaumaßnahmen Zeugnisse der mittelalterlichen Besiedlung sichtbar werden. Geschaffen werden soll auch ein Quartiermittelpunkt. Außerdem wird es viele Gehölzpflanzungen geben. Dominierend wird die chinesische Wildbirne sein. 

Meerkatz Cornelia

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