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Usedom Abkürzung am Wolgaster Ärztehaus wird gesperrt
Vorpommern Usedom Abkürzung am Wolgaster Ärztehaus wird gesperrt
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00:00 12.11.2016

Mieter des so genannten „Ärzteblocks“ hinter dem Wolgaster Schwesternheim sind verärgert. Ihr Vermieter und neuer Eigentümer des Objektes hat ihnen mitgeteilt, den Durchgangsweg zu sperren, der hinter dem Wohnblock in der Chausseestraße 62 zum Ärztehaus verläuft. „Dieser Weg wird nicht nur von den Anliegern genutzt, sondern von vielen, vielen anderen Menschen jeden Tag“, heißt es in einem Brief an die OZ. Die Kritiker befürchten eine Minderung ihrer Wohnqualität. Denn: Dank der Abkürzung seien das nahe Ärztehaus und der Netto-Markt auf kürzestem Weg zu erreichen. Fällt diese Möglichkeit weg, müssten die Mieter einen etwa 400 Meter langen Umweg entlang der Chausseestraße und Hufelandstraße in Kauf nehmen. Besonders ältere Personen litten unter dieser veränderten Situation.

Der Eigentümer kündigte die Schließung des gern genutzten Weges für Dienstag kommender Woche an. Quelle: Tom Schröter

Bernhard Radomski, der das erwähnte, zuvor zum Krankenhaus gehörende Objekt in diesem Jahr gekauft hat, führt seinerseits Gründe für die Schließung des Weges an, der laut Auskunft der Stadt über Privatland verläuft. „Es gibt auch Anwohner, die berichtet haben, dass Betrunkene eine Bierdose auf das Grundstück geworfen haben und Hundehalter hier ihren Pitbull

ausführen“, sagt er. Es sei also auch im Interesse der Mieter und insbesondere von Familien mit Kindern, den auf seinem Privatland befindlichen Weg für die Allgemeinheit zu sperren.

Grundsätzlich, so Bernhard Radomski, sei er bereit, älteren Hausbewohnern einen Schlüssel für ein einzubauendes Tor auszuhändigen. Diese Lösung sei aber zuvor mit dem Eigentümer des Ärztehauses zu erörtern.

ts

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