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Usedom Abschiedstour beginnt in Berlin
Vorpommern Usedom Abschiedstour beginnt in Berlin
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00:00 08.03.2013
Die Fans und die Mannschaft hoffen, dass Piotr Frelek doch wieder zu seiner alten Form findet und helfen kann, Punkte zu sammeln. Quelle: Dumke

HandballFür HSV-Trainer Jens-Peter Teetzen ist klar: „Das ist das leichteste Saisonspiel. Auf uns setzt niemand mehr einen Pfifferling. Wir werden aber alles daran setzen, die Serie vernünftig zu Ende zu bringen. Jeder Spieler hat die Chance, sich zu zeigen, sich für die neue Saison anzubieten.“

Vielleicht bekommt ja auch der ein oder andere Spieler aus der zweiten Reihe die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Dass die Planung für die neue Saison bereits auf Hochtouren läuft, ist kein Geheimnis. Interessant ist auch, ob sich wieder eine Vielzahl treuer Fans — wie in den letzten Jahren — mit auf den Weg nach Berlin macht oder ob das Vertrauen in die Mannschaft aufgebraucht ist.

Mit den Berliner Füchsen wartet ein interessantes Team auf die Insulaner. Da die 1. Bundesliga spielfrei hat, wird sicher Verstärkung aus dem Anschlusskader des Bundesligateams zu erwarten sein. In den letzten Partien leisteten sich die Hauptstädter mit den Niederlagen gegen Lemgo II (29:37) und Großburgwedel (23:26) überraschende Punktverluste, sie spielten bisher aber eine tolle Saison.

Mitverantwortlich dafür ist auch Trainer Max Rinderle. Der 26-Jährige ist den Usedomern gut bekannt, spielte er doch einige Jahre auf der Insel. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Max. Das gleiche gilt auch für Johannes Sellin. Der wird aber wohl nicht dabei sein, da er momentan mit der Nationalmannschaft unterwegs ist“, so Teetzen.

Der Usedomer Trainer hat sein Team, bis auf den erneut angeschlagenen Bulgaren Todor Ruskov, komplett beisammen. Für ein erfolgreiches Abschneiden in der Fremde ist aber ein deutlich besseres Abwehrverhalten nötig, als es die Mannschaft in den letzten Spielen an den Tag gelegt hat. Auch im Umkehrspiel und im Positionsangriff gibt es noch genügend Reserven. Überhaupt ließ der HSV in den letzten Begegnungen vieles Vermissen, was zu einem richtigen Abstiegskampf gehört.

Dementsprechend enttäuscht waren auch viele der treuen Fans in der Ahlbecker Pommernhalle am vergangenen Wochenende. Ob es der Mannschaft wieder gelingt, den Hebel umzulegen um die Saison in den letzten neun Spielen zu einem würdigen Abschluss zu bringen, muss sie am Samstag ab 19.30 Uhr in der Berliner Lilli-Hennoch-Sporthalle beweisen.

Das MV-Liga-Team bekommt es am Sonntag mit dem Ribnitzer HV zu tun. Anwurf ist um 16 Uhr in der Ahlbecker Pommernhalle. „Ein weiterer Heimsieg wäre schon eine tolle Sache. Dann könnten wir weiterhin im Vorderfeld mitmischen“, sagt Trainer Mike Blobel. Zwei Punkte hat die Truppe aber schon jetzt sicher: Das ausgefallene Punktspiel gegen die SG Crivitz/Banzkow wird mit 2:0-Punkten und 0:0-Toren zugunsten der Usedomer gewertet.

Ansetzungen HSV-Nachwuchs und HSV-Frauen
Samstag:

13 Uhr — Pasewalker HV — HSV Insel Usedom; E-Jugend (w)

14 Uhr — SG Vorpommern I — HSV Grimmen (in Greifsw.); C-Jugend (m)

Sonntag:

9 Uhr — HSV Grimmen — SG Vorpommern; E-Jugend (m)

10.15 Uhr — HV Altentreptow — HSV Insel Usedom; F-Jugend (mix)

10.30 Uhr — HSV Insel Usedom — HSV Waren; D-Jugend (w)

12 Uhr — SG Usedom/Ückeritz — HSV Waren; Frauen

14 Uhr — SG Dargun/Demmin — HSV Insel Usedom; C-Jugend (w)

Andreas Dumke und Wolfgang Dannenfeldt

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