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Usedom Ahlbeck: 17 Ahornbäume mussten weg
Vorpommern Usedom Ahlbeck: 17 Ahornbäume mussten weg
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00:01 23.03.2016

Die Ahlbecker Promenade macht sich bereit für den ersten Gästeansturm des Jahres zum Osterfest. Ladeninhaber putzen ihre Schaufenster heraus, die Gemeinde hängt die Fahnen der Anrainerstaaten auf der Seebrücke auf und platziert die letzten Papierkörbe an den Strandaufgängen. Doch nicht nur damit sind die Mitarbeiter der Gemeinde beschäftigt. Vor dem Konzertplatz und entlang der Promenade in Richtung Grenze wurden in den vergangenen Tagen 17 Ahornbäume gefällt. Der Grund: Sie waren bereits tot oder sehr ausgehöhlt.

Die Bäume waren tot und mussten weg.“Andreas Räsch, Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kaiserbäder

Baumpflege

2000 Euro bezahlte die Gemeinde für die Fällung.

17 Bäume, vorrangig Ahorn, wurden beseitigt.

An gleicher Stelle sollen im Herbst neue Bäume gepflanzt werden. Die Kosten trägt der Eigenbetrieb.

„Für jeden Baum, der jetzt gefällt wurde, gibt es im Herbst eine Neupflanzung. Im Frühjahr pflanzt man nämlich keine Bäume“, sagt Mike Golon, Mitarbeiter des Eigenbetriebes der Gemeinde. Rund 2000 Euro bezahlte die Kommune bisher für die Fällarbeiten. „Viele Bäume waren einfach tot und wurden samt Wurzel aus dem Boden geholt. Ihre Standsicherheit war auch nicht mehr gegeben. Das haben mehrere unabhängige Tests ergeben“, erklärt Andreas Räsch, ebenfalls Eigenbetriebsmitarbeiter.

Nicht nur an der Promenade wurde in den vergangenen Tagen gearbeitet. „Bis Ende Februar haben wir die intensive Dünenpflege betrieben. Dies geschieht nach dem sogenannten Dünenpflegekonzept.

Dies schreibt unter anderem vor, dass die Entfernung nicht standortgerechter Gehölze in Ordnung ist. In eine Düne passen zum Beispiel nur Kiefern und Gräser“, erklärt Mike Golon. „Die Dünen dienen dem Küstenschutz, aber sollen nicht zu Biotopen verwuchern. Das passiert, wenn man sie nicht pflegt. Einen ähnlichen Fall gab es vor kurzem in Zinnowitz“, erklärt er.

Ein Beispiel für die Dünenpflege ist unter anderem am Eichenweg vor dem Hotel Upstalboom zu sehen. „Dort haben wir es in Heringsdorf das erste Mal richtig betrieben. Mit gutem Ergebnis. Nach der Maßnahme sind einige Sichtschneisen zum Wasser entstanden. Den Spaziergängern ist es jetzt also wieder möglich, während des Flanierens auf das Wasser zu sehen“, so Golon.

Von Hannes Ewert

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