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Usedom Albert-Schweitzer: Erstes Kinderzimmer fertig
Vorpommern Usedom Albert-Schweitzer: Erstes Kinderzimmer fertig
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00:05 01.02.2018
Jason (9) im Kinderdorfhaus „Schwalbennest“: Im komplett sanierten Kinderzimmer spielt es sich gleich noch mal so schön. Quelle: Foto: Steffen Adler

Jason hat Ende Februar Geburtstag. Dann wird er zehn Jahre alt und kann mit seinen Gästen schon im völlig neu renovierten Kinderzimmer feiern. Das Spielen mit Lego- und Holzsteinen macht ihm jetzt schon viel mehr Spaß. Sind doch die Zeiten vorbei, als sie wegen des huckeligen Fußbodens immer wieder umfielen. Jetzt gibt es einen glatten Laminatboden, dazu Bücherborde an der Wand und neu gemalerte Wände. „Mir gefällt das Zimmer jetzt richtig gut“, sagt der Neunjährige, der seine Wünsche mit einbringen durfte.

Dafür, dass die Zimmersanierung in nicht einmal zwei Wochen über die Bühne ging – etliche Fliesen-, Schleif-, Maler- und Holzarbeiten in der „Schwalbennest“-Küche inklusive – ist Michael Voigt vom Sauziner Bauservice mit einem Kollegen verantwortlich. „Es ist super, wenn man mit Handwerkern so gut und unkompliziert zusammenarbeiten kann“, ist Inka Peters, Geschäftsführerin des Albert-Schweitzer-Familienwerkes MV, froh. Dafür wurden zugleich die ersten 4000 von insgesamt knapp 28000 Euro Spenden von OZ-Lesern verwendet. Durch einen glücklichen Umstand konnte zudem das Mobiliar noch erneuert werden, so dass Jason jetzt ein rundum schönes Zuhause hat.

Und auch die nächsten Arbeitsschritte sind bereits in Vorbereitung. In der Bahnhofstraße soll das Grundstück der Jungenwohngruppe ordentlich umzäunt werden. Bei 21 laufenden Metern plus Abriss der alten Mauer sind dafür zwischen 8000 und 10 000 Euro veranschlagt. Und schließlich wird am 19. Februar der Snoezelraum angeliefert und montiert (ebenfalls etwa 8000 Euro). Bliebe immer noch ein erkleckliches Sümmchen – wenn, ja wenn nicht nach 13 Jahren jetzt die Heizung im Haus „Nordlicht“ ihren Geist offenbar endgültig aufgegeben hätte, so dass sich die Geschäftsführung wohl nun für eine neue entscheiden muss. „Auch so gesehen ist es einfach ein Glücksfall, dass die OZ-Leser so viel Geld für uns gesammelt haben“, findet Peters.

Sie freut sich übrigens auch schon auf das erste Ferienwochenende. Dann hat der Insel-Hotelverband Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Familienwerkes zu einem gemeinsamen Kinobesuch und anschließenden Abendessen eingeladen. Auch das sei eine tolle Geste, meint die Geschäftsführerin. Wie sie überhaupt spürt, dass das Engagement des Albert-Schweitzer-Familienwerkes durch „Helfen bringt Freude“ viel stärker in den Fokus der Menschen gerückt worden ist.

Steffen Adler

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