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Usedom Alte Bahnstrecke soll bald touristisch erlebbar sein
Vorpommern Usedom Alte Bahnstrecke soll bald touristisch erlebbar sein
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00:00 24.03.2014
Tadellos erhalten: Die Eisenbahnbrücke bei Kutzow. Quelle: ina
Usedom

Elf Frauen und Männer folgten am Samstag der Einladung der Usedomer Eisenbahnfreunde zur Aktion „Streckenläufer“. Dabei handelt es sich um eine Wanderung entlang der früheren Usedomer Bahnstrecke, die der Verein nun mehrmals im Jahr anbieten möchte.

Die Gruppe bekam eine erste Ahnung von dem Jahrzehnte zurückliegenden Geschehen, als sie von der Pasker Brücke auf die Strecke schaute. Ein schöner Spazierweg, den die Usedomer seit langem lieben.

Der nächste Halt dann in Stolpe, wo das Bahnhofsgebäude zu einem schmucken Ferienhaus ausgebaut worden ist. Unmittelbar daneben, wenn auch von Gestrüpp zugewachsen, erkennt man auch hier die frühere Streckenführung. Sie ist von der Bahn zu keiner Zeit entwidmet worden. Hier sollen also wieder Züge vorbei fahren.

Dr. Günther Jikeli, der Vorsitzende des Vereins, lässt keinen Zweifel aufkommen: „Wir müssen alles daran setzen, dass die direkte Eisenbahnanbindung von Berlin über die Karniner Brücke in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird.“

Die Begründungen sind bekannt und in der Projektanmeldung erneut zu Papier gebracht: die Auflösung des katastrophalen, insbesondere saisonalen Verkehrsengpasses, die Beendigung der Abhängigkeit Swinemündes von Fährverbindungen, die Realisierung einer marktgerechten Reisezeit von rund zwei Stunden im Schienenpersonenverkehr zwischen Berlin/Stettin und Heringsdorf/Swinemünde aus touristischen Gründen und für einen künftigen Schienengüterverkehr ab und nach Swinemünde zur Entlastung vom LKW-Verkehr — um nur einige der aufgeführten Positionen zu nennen.

Weiter geht's für die Streckenläufer an die Grenze, wo Jikeli ihnen die eingereichten und mit den polnischen Nachbarn abgestimmten Vorplanungen erklärt. Dann die echte Überraschung in Kutzow: Kaum einer wusste zuvor, welch imposante Eisenbahnbrücke hier erhalten blieb. Sie scheint in einem tadellosen Zustand. Die Gruppe hält inne für Erinnerungsfotos.

Im Dargener Zweiradmuseum, nur einen Steinwurf vom Bahndamm entfernt, endet die Begehung. „Wir wollen die Strecke abschnittsweise touristisch erlebbar machen“, nennt Günther Jikeli das diesjährige Vereinsziel, wobei die Eisenbahnfreunde ihr große Ziel natürlich niemals aus den Augen verlieren. Ingrid Nadler



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