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Altenhilfezentrum unter neuer Führung

Wolgast Altenhilfezentrum unter neuer Führung

Anfang Mai löste Thomas Studier die langjährige Leiterin Ursula Kadow ab, die nun in Rente ging

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Seit Anfang Mai ist Thomas Studier (39) für die Leitung des Altenhilfezentrums an der Wolgaster Baustraße verantwortlich.

Quelle: Tom Schröter

Wolgast. Das Altenhilfezentrum St. Jürgen an der Wolgaster Baustraße hat einen neuen Leiter. Thomas Studier löste Ursula Kadow ab, die seit 32 Jahren in der Einrichtung tätig war und nun in Rente ging. Thomas Studier, geb. Mischker, ist gebürtiger Wolgaster. „Meine Berufsausbildung zum Altenpfleger Anfang der 1990-er Jahre absolvierte ich in Greifswald und im Rahmen praktischer Einsätze sogar hier im Wolgaster Altenhilfezentrum“, erzählt der Diplom-Pädagoge.

Studier, der sich als „Rückkehrer“ bezeichnet, genoss zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, durchlief eine Ausbildung zum Lehrer für Pflegeberufe und absolvierte schließlich ein Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Im Raum Hamburg leitete er ein Pflegeheim. „Doch nun ergab sich für mich die Chance, beruflich nach Wolgast zurückzukehren, wo auch meine Eltern leben“, erzählt der Vater einer 17 Monate alten Tochter.

Seine langjährige Vorgängerin Ursula Kadow habe ihn über zweieinhalb Wochen hinweg intensiv eingearbeitet und mit den Besonderheiten des Altenhilfezentrums vertraut gemacht, berichtet der 39-Jährige weiter. Das von 1997 bis 1999 neu gebaute Zentrum, das sich in Trägerschaft der Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH befindet, beherbergt 101 ältere Frauen und Männer und genießt über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf. 69 Pfleger, Pflegehelfer und Therapiekräfte kümmern sich um die Heimbewohner. Hinzu kommen weitere Mitarbeiter unter anderem in den Bereichen Küche und Hauswirtschaft.

„Unser Haus ist seit Jahren voll belegt und wir haben eine lange Anmeldeliste“, berichtet der neue Leiter, der sich freut, dass das Pflegepersonal nicht häufig wechselt und die Bewohner somit in bekannte Gesichter schauen. Wer einen Blick in die monatlich erscheinenden Hausmitteilungen wirft, findet einen vielfältigen Veranstaltungskalender. Therapeutische Angebote, Sport, Zeitungsschau, Kuchenbäckerei, Spiele, Bingo, Singen, Malen und regelmäßige Gottesdienste stehen auf dem Programm. „Solche Angebote und auch das Essen, das fast jedem sehr gut schmeckt, sorgen dafür, dass der Tag eine Struktur bekommt und keiner einsam in seinem Zimmer sitzt und in die Traurigkeit geht“, meint Studier, der in den kommenden Jahren die innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter forcieren will.

Ursula Kadow hingegen nahm nach fast 47 Jahren Berufsleben Abschied vom Altenhilfezentrum. Dabei erinnerte sie an die wichtigsten Meilensteine der Einrichtung seit deren Erstbezug im Jahr 1984 (Siehe: Info-Kasten) und auf die Veränderungen in den Betriebsabläufen. Auch gab es immer wieder Grund zum Feiern. „Alle kirchlichen Feiertage, Schlachtefeste, Grillpartys, Sommerfeste, Weinfeste und so weiter wurden mit Musik und viel Freude begangen“, blickte sie zurück. Auf aufregende Ereignisse, etwa als 1992 ein Sturm das Dach des damaligen Haus 1 abdeckte, oder als in einem Sommer einmal alle 80 Toiletten im Haus kein Wasser hatten, rief sie in Erinnerung. Ihr Dank gilt allen im Hause tätigen Mitarbeitern – „alle geben durch den täglichen Einsatz einen Beitrag“ – sowie dem Heimbeirat.

Haus besteht seit 1984

2. April 1984: Erstbezug des neuen Wolgaster Feierabend- und Pflegeheimes;

30. April 1988: Namensgebung „Erhard Bürger“;

Mai 1991: Übernahme der zuvor städtischen Einrichtung durch das Diakoniewerk Greifswald, dem späteren Wichernverein;

25. Mai 1995: Verleihung des neuen Namens „St. Jürgen“;

24. Januar 1997: Grundsteinlegung für das jetzige Gebäude;

12. Februar 1998: Fertigstellung und Bezug des ersten Bauabschnitts;

13. Mai 1999: Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts mit großer Einweihungsparty;

1. April 2004: Kloster Dobbertin übernimmt die Trägerschaft;

2009: 25-jähriges Bestehen

Tom Schröter

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