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25 Mio. Euro für Klinikum in Anklam

Anklam/Wolgast 25 Mio. Euro für Klinikum in Anklam

Fördermittelzusage aus Schwerin sorgt in Wolgast für Irritation

Anklam/Wolgast. Pläne zur Sanierung und Erweiterung des Krankenhausstandortes in Anklam sorgen in Wolgast für Irritationen. Laut Informationen des Schweriner Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit verfügt das Ameos-Klinikum Anklam aktuell über 101 Planbetten sowie zwölf tagesklinische Plätze und umfasse die Fachbereiche Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Frauenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie und eine Dialysepraxis.

Laut Minister Harry Glawe (CDU) sei geplant, einen Neubau zu errichten und den bestehenden Altbau umzubauen. „Mit den Investitionen werden sich die Bedingungen für Patienten und Beschäftigte erheblich verbessern und das Klinikum insgesamt zukunftsgerecht gestaltet“, sagte Glawe Mitte September während der Feier zum 80-jährigen Bestehen des Krankenhauses Anklam. Das Ameos-Klinikum teilt mit, Glawe habe zudem verkündet, dass die Landesregierung für den Krankenhaus-Neubau 25 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stellen wolle.

Beim Wolgaster Stadtvertreter Daniel Staufenbiel (Die Linke) wecken diese Aussagen „Erinnerungen daran, dass das Schicksal der drei Stationen Gynäkologie, Geburtsvorbereitung und Pädiatrie in Wolgast immer wieder im Zusammenhang und unter Bedingung mit der Entwicklung des Krankenhauses in Anklam genannt worden war“. Der Wolgaster fragt kritisch an: „Steht nun zu befürchten, dass die Wiedereröffnung der drei Stationen und somit das Schicksal der gesamten Einrichtung in Wolgast nun erst recht ungewiss werden und die Kinderportalpraxisklinik somit nur ein Hinhalteplacebo zur Beruhigung für die nächsten drei Jahre ist? Ich sage: Wenn das Geld da ist, in Anklam teuer neu zu bauen, dann sind auch Mittel für die vollständige Herstellung des Krankenhauses Wolgast als Einrichtung der Grund- und Regelversorgung da.“

Staufenbiel weiter: „Wenn schon die Menschen der Anklamer Region Anspruch auf ein funktionierendes Krankenhaus haben sollen, was ich ihnen uneingeschränkt gönne, dann gilt dies aber genauso für die Menschen in der Region Wolgast/Insel Usedom.“

Tom Schröter

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