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Bansiner: „Jetzt gebe ich auf“

Bansin Bansiner: „Jetzt gebe ich auf“

Seit 2006 unterbreitet Heinz Meiering Vorschläge für Verkehrslösungen / Die Umsetzung dauert ihm zu lange

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So leer ist Bansins Seestraße zurzeit nur in den frühen Morgenstunden. Tagsüber kämpfen hier Auto- und Radfahrer um Raum.

Quelle: ag

Bansin. Heinz Meiering (70) aus Bansin gibt jetzt auf, sich in die Lösung von Verkehrsproblemen in seinem Heimatort einzubringen (die OZ berichtete). Das hat er kürzlich auch Bürgermeister Lars Petersen in einem Brief mitgeteilt.

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Seit 2006 unterbreitet Heinz Meiering Vorschläge für Verkehrslösungen / Die Umsetzung dauert ihm zu lange

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Wir kehren nichts unter den Teppich. Jeder einzelne Punkt wird untersucht.“Andreas Hartwig, Bauamtsleiter

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Die Geschichte: Als Anwohner der Seestraße hat der 70-Jährige seit vielen Jahren vor Augen, wie der zunehmende Verkehr, insbesondere der Radfahrverkehr, auch direkt vor seinem Haus zu immer mehr Problemen führt. Mit anderen Mitstreitern hatte er 2006 einen ganzen Mängelkatalog aufgenommen und der Gemeindeverwaltung zukommen lassen und – anders als seine sich nach und nach zurückziehenden Mitstreiter – auch danach immer wieder Vorschläge für Veränderungen unterbreitet.

Unter anderem den, auf der seiner Ansicht nach zu schmal gebaute Bansiner Seestraße auf der östlichen Seite zwischen Hauptkreuzung und Kirchstraße einen Radweg abzuteilen und den wenig genutzten Gehweg auf der Westseite für Fußgänger und Radfahrer freizugeben. Andere Vorschläge Meierings beziehen sich auf die Promenade, Bergstraße und Waldstraße. Im Kern geht es hierbei um eine deutlichere Ausweisung der Rechte von Auto-, Radfahrern und Fußgängern.

Der Grund: Meiering hat beobachtet, dass es manche Zeitgenossen im Urlaub an Rücksicht fehlen lassen und geltende Regeln und Vorschriften einfach ignorieren.

Jetzt verlässt den Bansiner die Lust, sich einzubringen. „Es wird Sie freuen – ich gebe auf. Anbei noch ein letzter Vorschlag“, schrieb er an Bürgermeister Lars Petersen und legte dem Brief Varianten von neuen Verkehrsführungen bei, die Bansiner Probleme lösen sollen.

Meiering wird überrascht sein, aber die Verwaltung freut sich ganz und gar nicht. Bauamtsleiter Andreas Hartwig sagt: „Herr Meiering hat seit Jahren viele Vorschläge unterbreitet, die auf ihre Umsetzbarkeit geprüft wurden.“ Als Belege für sinnvolle Vorschläge nennt Hartwig die Anbringung eines Drängelgitters vor dem Wohnhaus des Bansiners oder die Gehwegzeichnung am Filmeck. Anderes, wie der genannte Verbesserungsvorschlag für Radfahrer in der Seestraße hingegen, sei nicht umsetzbar, weil der Straßenquerschnitt dafür nicht ausreiche.

Der Konflikt: Während Heinz Meiering in Straßenverkehrsangelegenheiten von einem weitgehenden Selbstbestimmungsrecht des Bürgermeisters in der Gemeinde ausgeht, verweist der Bauamtschef darauf, dass dieser in Sachen Verkehrsfragen selbst Antragsteller gegenüber der Verkehrsbehörde ist. „Das heißt auch, dass alle Vorschläge geprüft, in den Gremien beraten werden und bei Zustimmung in Anträge zu wandeln sind. Diese Verfahrensweise gebietet die Demokratie“, so Hartwig, der versichert, dass nichts unter den Teppich gekehrt wird: „Jeder einzelne Punkt wird untersucht.

Am 29. Juli hat es ein Treffen mit der Unteren Straßenverkehrsbehörde gegeben, bei dem eine Liste von Vorschlägen des Bansiners übergeben wurde. Die Prüfung dauert natürlich noch an.“ Heinz Meiering wird das beobachten.

Angelika Gutsche

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