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Bansins Seebrücke auf dem Prüfstand

Heringsdorf Bansins Seebrücke auf dem Prüfstand

Tourismusbetrieb der Kaiserbäder stellt Investitionen für 2017 vor / Neue Rettungstürme und TourismusServiceZentrum

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Gorki-Bibliothek: Das denkmalgeschützte Haus in der Heringsdorfer Delbrückstraße soll zum TourismusServiceZentrum umgebaut werden.

Heringsdorf. Die Wunschliste steht! In Heringsdorf und Bansin sollen im kommenden Jahr neue Hauptrettungstürme errichtet werden. Planungskosten für die Umgestaltung des Hans Werner Richter-Hauses in Bansin zur Touristinformation stehen ebenfalls auf der Agenda. Das sind nur zwei Punkte, die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes der Kaiserbäder 2017 enthalten sind.

 

OZ-Bild

Seebrücke Bansin: Eine Schichtdickenmessung soll nun feststellen, wie stark die Schäden an den Pfeilern durch Korrosion sind.

Quelle: Henrik Nitzsche

Kurdirektor Thomas Heilmann stellte die Ideen am Montagabend im Eigenbetriebsausschuss vor. „Wie hoch unser Budget sein wird, kann ich noch nicht sagen. Das hängt von den Einnahmen aus der Kurtaxe und den Parkgebühren ab“, sagt Heilmann, der bei den Parkeinnahmen im ersten Halbjahr 2016 aber schon im Plus liegt. „In Heringsdorf sind es 6,4 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr, in Ahlbeck 5,9, in Bansin sogar 8,5“, sagt Heilmann.

Priorität hat aber für das kommende Jahr das neue TourismusServiceZentrum. Für gut zwei Millionen Euro soll die Gorki-Bibliothek, die sich im denkmalgeschützten Haus in der Heringsdorfer Delbrückstraße befindet, umgebaut werden. Für Bibliothek und Tourismusinformation ist eine Fläche von 540 Quadratmeter reserviert. Der Umbau sollte schon längst begonnen haben. „Mit dem Landesförderinstitut läuft es schleppend. Nun soll nochmal ein Gutachter den alten Gebäudebestand untersuchen“, sagte Heilmann genervt. Er hofft weiter, dass für Oktober ein vorzeitiger Maßnahmebeginn möglich ist. Der geplante Fertigstellungstermin im Frühjahr 2017 dürfte aber kaum zu halten sein.

Warten auf Fördermittel heißt es gegenwärtig auch für den geplanten Neubau des Tennisgebäudes in Bansin. Rund 220 000 Euro sind dafür eingeplant. Eine Förderung vom Innenministerium sei abgesagt worden. „Wir hoffen jetzt auf das Wirtschaftsministerium“, so Heilmann, der auf seiner Wunschliste für das kommende Jahr auch die Bansiner Seebrücke notiert hat.

„Wir hatten vor 14 Tagen einen Gutachter hier. Es gibt einige kritische Bereiche an den Pfeilern, die der Korrosion ausgesetzt sind“, informierte Mike Golon vom Eigenbetrieb. Die Standsicherheit sei allerdings nicht in Gefahr. Eine Schichtdickenmessung an den Pfeilern, die in Auftrag gegeben wurde, soll nun Aufschluss über die Schäden geben. „Dann werden wir sehen, ob wir richtig investieren müssen oder es nur Kosmetik ist“, so Golon. Richtig investieren hieße etwa 10 000 bis 20000 Euro pro Pfeiler, so Golon. Die Erneuerung weiterer Strandaufgänge von Bansin bis Ahlbeck, der Sanierung des Spielplatzes am Ahlbecker Hauptrettungsturm und die Planung für das Fischerei-Erlebniszentrum im jetzigen Bansiner Haus des Gastes stehen ebenfalls auf dem Wirtschaftsplan, mit dem sich die politischen Gremien nun bis Anfang Oktober beschäftigen sollen.

Die seit Jahren diskutierte Eis-Arena in den Kaiserbädern vermisst Ausschussmitglied Frank Lettner (BI) vergebens im Wirtschaftsplan. „Die liegt wohl weiter auf Eis“, meinte er sarkastisch. Mit dem Roll- und Eissportverein Insel Usedom wurde laut Ausschussvorsitzenden Helmut Friedrich (UWG) ein neuer Vertrag zum Ab- und Aufbau der Eisbahn auf der Heringsdorfer Promenade geschlossen.

Im vergangenen Jahr wurde durch eine Firma aus München eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die als Standort für eine Eissportanlage die Ostseetherme favorisierte. Laut Heilmann soll im nächsten Jahr ein Bebauungsplan für die Eissportanlage auf den Weg gebracht werden. Daraufhin meinte Ausschussmitglied Hans-Jürgen Merkle (BI): „Diese Eierei mit der Standortsuche ist unerträglich.“

Henrik Nitzsche

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