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Usedom Die Grünen fordern Krisensitzung mit Vereinen
Vorpommern Usedom Die Grünen fordern Krisensitzung mit Vereinen
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04:06 14.03.2013

Die Verwaltung soll sich die Sorgen und Nöte der Vereine in Vorpommern-Greifswald anhören. Das fordert die Kreistagsfraktion der Grünen. Träger der Jugendhilfe, die Wohlfahrtsverbände, Jugendringe der Städte und des Kreises, Kleine Ligen, Sportvereine sowie Träger der Kultur-, Bildungs- und Sozialarbeit sollen zu dem Krisengipfel eingeladen werden.

„Die Hilfeschreie der Vereine müssen endlich gehört und ernst genommen werden“, sagte Gregor Kochhan, Fraktionschef der Grünen und Vorsitzender des Sozialausschusses, während der Sitzung am Montag in Greifswald. „Wir haben die Vorlage bewusst offen gehalten, damit die Verwaltung mitbestimmen kann, wie eine solche Veranstaltung am besten aussehen könnte“, ergänzte er.

Sozialamtsleiter Gerd Hamm äußerte eine Reihe von Bedenken. „Was soll das bewirken“, fragte er und merkte an, dass der Personenkreis viel zu groß sei, die Interessen zu unterschiedlich. Rückendeckung für die Vorlage der Grünen kam hingegen von der SPD. Das stellvertretende Ausschussmitglied Erik von Malottki fand das „ein richtig gutes Anliegen. Die Leute fühlen sich nicht ernst genommen.“ Ein Krisengipfel könne das ändern.

Dies bestätigte Manja Graaf, jugendpolitische Koordinatorin beim Stadtjugendring Greifswald: „Seit der Kreisgebietsreform herrscht viel Chaos. Das reicht von der Frage der Ansprechpartner bis zur Finanzierung von Projekten.“ Sie befürwortete ein Treffen aller Vereine mit der Verwaltung. „Sport und Jugend gehören zusammen und müssen als Querschnittsaufgabe betrachtet werden“, so Graaf. „Eine Anhörung ist klar geregelt. Es gibt keine offene Diskussion, sondern zu bestimmten Fragen sprechen Experten.“ Ein Schulsozialarbeiter könne sich also zur Schulsozialarbeit äußern.

Über die Vorlage entscheidet der Kreistag am 22. April. kat

OZ

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