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Erneute Protest-Aktionen in Wolgast

Wolgast Erneute Protest-Aktionen in Wolgast

18433 Unterschriften für Krankenhaus-Erhalt / Wieder Demo gegen Asylpolitik

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Etwa 50 Personen kamen gestern Abend wieder zur Mahnwache am Wolgaster Krankenhaus, um für den Bestand der Einrichtung mit allen Abteilungen zu demonstrieren. Fotos (2): Tom Schröter

Wolgast. Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast setzen ihre Aktionen fort. Gestern Nachmittag versammelten sich wiederum etwa 50 Mitstreiter an der Klinik- Zufahrt, um gegen die erfolgte Schließung von Kinderstation und Geburtshilfe zu demonstrieren. Als sichtbares Zeichen ihres Protestes ließen sie bunte Luftballons in den Himmel steigen.

„Inzwischen haben 18433 Menschen die Listen zum Erhalt unseres Kreiskrankenhauses mit allen Abteilungen unterschrieben“, informierte die stellvertretende BI-Vorsitzende Dr. Brigitte Würfel. Am 8. März sollen die Listen in Schwerin an Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) übergeben werden. Ein Bus für 50 bis 100 Mitfahrende solle gechartert werden.

Zu den nimmermüden Frauen, die Unterschriften sammelten, zählte Brigitte Parthaune. „Es war beeindruckend, wie entgegenkommend die Bürger waren und wie entrüstet sie über die Schließung der beiden so wichtigen Abteilungen in Wolgast sind“, berichtete die Wolgaster Rentnerin. Nicht nur Einwohner der hiesigen Region, sondern auch zum Beispiel aus Wismar, Bad Doberan, Ribnitz-Damgarten, Altentreptow, Torgelow, Pasewalk, Anklam und von der Insel Rügen hätten sich an der Unterschriftenaktion beteiligt.

Gegen 19 Uhr folgte in Wolgast- Nord die nächste Demonstration — gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Etwa 300 Teilnehmer folgten der Einladung der Zinnowitzer Bürgerinitiative „Gemeinsam für Usedom“ zum 4. Wolgaster Abendspaziergang und versammelten sich auf dem Parkplatz neben der Stadtbibliothek. Dort wurde per Beamer der Slogan „Krieg und Terror wirklich stoppen.

Politik für Menschen — nicht für Profit“ auf eine große Leinwand projiziert. Im Anschluss erschienen Filmausschnitte unter anderem aus jüngeren Talkshows und politischen Statements, in denen Politiker wie Horst Seehofer (CSU) und Sahra Wagenknecht (Die Linke) der Regierung im Zusammenhang mit der Asylpolitik permanente Rechtsverstöße beziehungsweise die Bewilligung von Waffenexporten in die Krisen- und in potenzielle Kriegsregionen der Welt vorwarfen. Anschließend setzte sich der Protestzug in Bewegung, um durch Wolgast-Nord und zum Thälmannplatz zu laufen.

 



Tom Schröter

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