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Fachleute blasen zur Wildschweinjagd

Anklam Fachleute blasen zur Wildschweinjagd

In Anklam beraten sie ihr Vorgehen gegen die Tiere

Anklam. Sie fressen das Getreide von den Feldern und beschädigen Hochwasserschutz-Deiche. Wildschweine sind im Landkreis zu einer regelrechten Plage geworden. Es gebe zu viele von ihnen, schätzen Fachleute ein und empfehlen deshalb einen vermehrten Abschuss von Jungtieren.

Den Schwarzwildbestand zu vermindern, ist auch das Anliegen eines Treffens von Landwirten, Jägern und Vertretern am kommenden Mittwoch in Anklam. Wieviel Bedeutung dem beigemessen wird, belegt die avisierte Teilnahme von Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD). Der hatte angesichts der Schweineschwemme vor Monaten verfügt, die Schonzeit für die Schwarzkittel aufzuheben und damit zusätzlichen Treib- und Drückjagden Tür und Tor geöffnet.

Seitdem können Weidmänner ohne monatelange Unterbrechung dem Borstenvieh nachstellen. Damit sie das tun, hat der Landkreis die Untersuchungsgebühr für erlegte Jungtiere von einst sechs auf zwei Euro heruntergesetzt. Die Empfehlung, vermehrt junge Wildschweine zu jagen, ist keineswegs neu. Bereits im Jahr 2001 orientierte das Land Mecklenburg- Vorpommern in einer gemeinsam mit Brandenburg erstellten Wildbewirtschaftungsrichtlinie darauf, den Schwerpunkt auf den Frischlingsabschuss zu legen.

Die in Polen grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) ist Fachleuten ein weiterer, triftiger Grund, Wildschweine zu schießen. Die gelten als mögliche Überträger der Seuche auf Hausschweinbestände. Im Grenzraum sei die Pest bereits bei Schwarzkitteln festgestellt worden, heißt es. Um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen, müsse der hohe Schwarzwildbestand reduziert werden. Jener ist eine Folge der Landwirtschaft: In riesigen Raps- und Maisfeldern leben die Tiere wie Maden im Speck. Die Kulturen bieten ihnen energiereiches Futter. Das Ergebnis: Die Schweine vermehren sich stärker und sind zudem frühreif.

Schwarzwildsymposium: Mittwoch, 16 Uhr, Anklam, „Ut Pott un Pann“

OZ

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