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Freester erinnern an ihre Malerin Magdalena Pernice

Freest Freester erinnern an ihre Malerin Magdalena Pernice

Neue Ausstellung in der Heimatstube des Ortes zum Thema Hobby und Handwerk

Freest. Besucher, die der Weg in diesen Tagen in das Heimatmuseum im einstigen Freester Zollhaus führt, werden nicht nur ob der Fülle der Zeugnisse heimischen Lebens und Brauchtums von ehedem überrascht sein. Sie können sich nämlich ein anschauliches Bild davon machen, mit welchen künstlerischen oder handwerklichen Aufgaben sich Freester, Krösliner oder Spandowerhagener in ihrer Freizeit beschäftigen. Die Ausstellung „Hobby und Handwerk“ ist am Dienstagabend eröffnet worden, womit zugleich der Auftakt für eine bis Anfang Juli dauernde Folge von Vorträgen und anderen Begegnungen (Siehe: Info-Kasten) vollzogen wurde.

Doch nicht nur über die verschiedenen Hobbys der Menschen an der Peenemündung gibt das Freester Heimatmuseum derzeit Auskunft. Museumsleiterin Andrea Generalczyk, ihrer Mistreiterin Brigitte Rabe und einigen anderen Helfern kam vor einiger Zeit der Zufall zu Hilfe, als sie versuchten, das recht spärliche Wissen um eine weithin vergessene Malerin aus Freest ein wenig anzureichern. Der Zufall heißt Christa Weiß, und sie hat als Kind jene damals schon recht betagte Künstlerin namens Magdalena Pernice kennen gelernt. Leben und Schaffen der Malerin haben sie seitdem nicht mehr losgelassen, und sie hat im Laufe der Jahre, auch durch Kontakte zu noch lebenden Nachfahren der 1877 in Halle/Saale geborenen und 1959 in Freest gestorbenen Magdalena Pernice, eine beeindruckende Nachlasssammlung zusammengetragen. Einiges davon ist nun im Freester Museum zu sehen und lässt ahnen, welch eine bedeutende Künstlerin im Dorf an der Peenemündung gelebt und gewirkt hat. Für Andrea Generalczyk und Brigitte Rabe ist diese Entdeckung Anlass genug, über die Gestaltung eines Raumes im Museum nachzudenken, zumal der Vater von Magdalena Pernice als Archäologe maßgeblich an den Ausgrabungen der antiken Städte Pompeji und Herculaneum beteiligt war und ein Onkel zu den Gründern der Greifswalder Universitäts-Chirurgie gehörte.

In der Ausstellung „Hobby und Handwerk“ sind Arbeiten von Grit Bechtloff (Floristik), Rüdiger Sibilski (filigrane Holzgestaltung), Ina Studt (Kerzengießerei), Maja, Ricarda, Steffi und Dorit (Keramik) sowie von Otto Kopmann sowie Karin Meier (Malerei) zu sehen. Der Singkreis Freest sorgte für die musikalische Gestaltung der Eröffnungsfeier, wie er das auch bei allen folgenden Veranstaltungen der Reihe tun wird. Am 7. Juni um 19 Uhr wird zum nächsten Mal in das am Ortsausgang in Richtung Spandowerhagen gelegene Heimatmuseum eingeladen, dann berichten Marion Ott und Harald Jürgens, wie sie „Mit Auto, Rucksack, Wanderschuh durch Skandinavien“ zogen.

Dietrich Butenschön

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