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HTM feiert Jubiläum mit neuem Blick auf die Geschichte

Peenemünde HTM feiert Jubiläum mit neuem Blick auf die Geschichte

In Peenemünde wird beim Museumstag am 22. Mai die Sonderausstellung „Imprinting History“ eröffnet

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Seit der Eröffnung des Museums im Peenemünder Kraftwerk haben rund 5,5 Millionen Gäste die Einrichtung besucht.

Quelle: hni/Archiv

Peenemünde. Ein viertel Jahrhundert alt ist das Historisch-Technisches Museum (HTM) in Peenemünde. Das Jubiläum soll am 22. Mai im Rahmen des Internationalen Museumstages gefeiert werden. Und zwar mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Imprinting History“, wie gestern Kai Hampel vom HTM mitteilte. Sie zeigt eine neue Herangehensweise an die Geschichte des Ortes. Im Sommer 2015 bemalte der katalanische Künstler Gregorio Iglesias Mayo eine Leinwand in der Größe von rund 37 x 12 Metern auf dem Innenhof des Museums. Auf der Leinwand verteilte er Schutt und Metallstücke, die im wahrsten Sinne des Wortes das Bild prägen. Der Druckgrafiker Miguel Aragon (Mexiko/USA) legte im Museum Blätter aus, die mit lichtempfindlicher Flüssigkeit präpariert waren, und ähnlich wie ein Foto, nur viel langsamer, das Licht, die Erde und die Relikte der Peenemünder Geschichte abbildeten. Die Ergebnisse der Arbeiten werden nun erstmals gezeigt und die künstlerische Beschäftigung mit dem Ort und seiner Geschichte eröffnet einen neuen Blickwinkel aus dem Heute in die Vergangenheit.

Am Museumstag gibt es außerdem kostenlose Sonderführungen durch die Ausstellungen, eine Bastelstraße und Mitmachaktionen für die kleinen Besucher. „Eine Auswahl von Plakaten vergangener Ausstellungen und Veranstaltungen wirft, nur an diesem Tag, einen Blick zurück auf die Geschichte des Museums“, sagt Hampel.

Das Historisch-Technische Informationszentrum wurde 1991 unmittelbar nach der Aufhebung des militärischen Sperrgebiets Peenemünde als Eigenbetrieb der Gemeinde Peenemünde gegründet. Die erste Dauerausstellung befand sich in der Bunkerwarte, dem heutigen Eingangsbereich des Museums. Die aktuelle Dauerausstellung im Schalthausanbau des ehemaligen Peenemünder Kraftwerks wurde 2002 eröffnet.

Im Jahr 2010 wurde das Informationszentrum in Historisch-Technisches Museum umbenannt und wird seitdem als gemeinnützige GmbH in Landes- und Gemeindeträgerschaft geführt. Die Kraftwerksanlagen wurden 2010 und 2011 saniert und sind nun vollständig zu besichtigen. Im Mai 2015 wurde ein gläserner Aufzug zu einer Aussichtsplattform in 30m Höhe auf dem Dach des Gebäudes eröffnet. Bis heute zählte das Museum über 5,5 Millionen Gäste. 22. Mai: Eintritt 4 Euro, Kinder bis

14 Jahre haben freien Eintritt

Von hni

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