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Usedom Hotel-Profi bewährt sich auf Usedom
Vorpommern Usedom Hotel-Profi bewährt sich auf Usedom
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00:00 13.03.2013
DATAreform-Geschäftsführer Werner Hönes und Account-Managerin Ulrike Mattis in ihrem Wolgaster Büro. Quelle: Tom Schröter
Wolgast

„Hotel-Profi“ — für die meisten Gastgeber auf Usedom ist dies ein fester Begriff. Dahinter verbirgt sich moderne Hotelverwaltungssoftware der Wolgaster DATAreform GmbH. Ihren Sitz hat die Firma im Gebäude der Agentur für Arbeit in der Hufelandstraße. Hier erdenken acht Mitarbeiter und drei Azubis die Softwarelösungen bzw. entwickeln ihre im Einsatz befindlichen Programme ständig weiter.

„Über 80 Prozent der Hotels auf der Insel Usedom nutzen inzwischen Hotel-Profi“, sagt Werner Hönes (62), Geschäftsführer von DATAreform. Insgesamt seien es etwa 500 Kunden in der Region, aber auch z. B. in Berlin, Sachsen, Köln, im Schwarzwald und an der Nordsee, bei denen die Reservierung, Belegungspläne, Check-in und Check-out sowie spezielle Serviceleistungen von der Software aus Wolgast gemanagt werden. Überdies gestatte diese z. B. auch die Ausgabe einer elektronischen Kurkarte an der Rezeption und eine vereinfachte Abrechnung zwischen dem Hotel und der jeweiligen Kurverwaltung.

2012 entwickelte DATAreform, in Ergänzung zu Hotel-Profi, den Onlinebuchungstool HPbooking. „40 bis 50 Prozent der Quartier-Buchungen erfolgen inzwischen online über das Internet. Und dieser Anteil wird weiter zunehmen“, erläutert Hönes. Diesem Trend trage die neue Software Rechnung, indem sie potenziellen Gästen eine einfache Möglichkeit biete, über die Homepage des gewünschten Hotels ein Zimmer zu reservieren. Auch HPbooking sei — insbesondere auf Deutschlands schönster Ferieninsel — dabei, sich fest zu etablieren.

Gerd Schulz vom Kölpinseer Strandhotel „Seerose“ nutzt diese Software und ist mit den Lösungen zufrieden, wie er sagt: „Wir arbeiten seit der Eröffnung des Hotels vor 16 Jahren mit der Firma zusammen. Ich habe mich damals für einen Anbieter unmittelbar aus der Region entschieden.“ Seither habe er selbst Anregungen für eine Erweiterung und Optimierung der Software gegeben, was auch berücksichtigt worden sei — so etwa die Möglichkeit der Buchung von Wellness-Leistungen. Das Angebot der Online-Buchung stelle für die Ferienhotellerie eine besondere Herausforderung dar, meint Schulz. Anders als in der Business-Hotellerie, benötigten die Kunden hier ihrer speziellen Wünsche wegen eine sehr bedienfreundliche und flexible Buchungsmaschine. „In diese Richtung muss man weiter arbeiten. Man ist damit nie am Ziel.“

Laut DATAreform-Geschäftsführer Hönes geht in den Hotels in den Ferienregionen — wie bereits in den Berliner Stadthotels üblich — der Trend auch zur flexiblen Preisgestaltung in Abhängigkeit von der aktuellen Auslastung. Neue Ideen für geeignete Software seien also gefragt. DATAreform ging übrigens aus der Koserower Firma Pommern Computer hervor. Als Hönes diese 2006 kaufte, übernahm er auch alle sechs Mitarbeiter.

Über 80 Pro- zent der Hotels auf Usedom nut- zen Hotel-Profi.“

Werner Hönes,

Geschäftsführer

Tom Schröter

Bürger und Firmen von Mecklenburg-Vorpommern können sich an der Wertschöpfung aktiv beteiligen.

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