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Hübscher Treffpunkt am Pilgerpfad

Das Backsteingebäude Hübscher Treffpunkt am Pilgerpfad

EU und Bewohner des Lassaner Winkels ermöglichten Sanierung des Schulhauses in Wehrland

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Birgit Berge packt im rundum renovierten Veranstaltungssaal die neuen Stühle aus. Der Raum soll den Bewohnern dies- und jenseits des Bebrowbaches als Treffpunkt und Pilgern als Schlafstätte dienen.

Quelle: Fotos: Tom Schröter

Das Backsteingebäude. Das kleine Dorf Wehrland verfügt seit Neuestem über ein modernes Gemeindezentrum. Hierzu wurde die frühere Dorfschule, die gleichzeitig Küsterhaus war, in Nachbarschaft der St. Nikolai- Kirche in den vergangenen Jahren mit großem Aufwand umgebaut. Die offizielle Wiedereinweihung des renovierten, 1905 errichteten Backsteinbaus steht am 9. April ab 10 Uhr auf dem Programm. Vorab gewährte Birgit Berge als Vorsitzende des Fördervereins St. Nikolai der OZ schon mal Einblick in das Gemäuer, dessen Inneres kaum wiederzuerkennen ist.

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EU und Bewohner des Lassaner Winkels ermöglichten Sanierung des Schulhauses in Wehrland

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Die Besucher erwarten jetzt helle freundliche Räume. Neue beziehungsweise restaurierte Fenster und Türen, neue Fußböden, eine geräumige Garderobe, ein großer Veranstaltungsraum sowie eine Teeküche und ein behindertengerechtes WC samt Dusche zählen zum umfangreichen Investitionspaket. Hinzu kommen die hergerichteten Außenanlagen mit Gehweg, Parkplätzen, einem Rondell und einem Flüssiggastank, der die neue Hausheizung speist. Der Hauseingang wurde verbreitert und die Tür ist mit einem hübschen Oberlicht versehen.

„Die Sanierung dauerte etwa ein dreiviertel Jahr und hat rund 100000 Euro gekostet“, berichtet Birgit Berge. Finanziert wurden die Arbeiten über das EU-Förderprogramm Leader, aus dem Fonds für Kirche und Tourismus der Nordkirche und von privater Seite; hier brachten sich die hiesigen Familien Berge und Klein ein. Auch einige Sachspenden gingen ein, so zum Beispiel stellte Ulrike Seidenschnur aus Lassan ein Schlafsofa zur Verfügung. Ein anderer Sponsor hat den Initiatoren einen Beamer samt Deckenhalterung in Aussicht gestellt.

Kürzlich trafen zudem sechs einklapp- und stapelbare Tische und 28 Stühle ein. Das kircheneigene Gemeindezentrum soll ein Treffpunkt für die Bewohner von Wehrland und Bauer sein. „Die Räume stehen für eine vielfältige Nutzung zur Verfügung, vom Kaffeenachmittag über Gruppenveranstaltungen mit Vorträgen, Workshops, Filmvorführungen, private Feiern, als Treff für Interessengruppen und als Winterkirche für die Kirchengemeinde“, erläutert Birgit Berge. Gerne solle das Haus auch Ausgangs- und Endpunkt von naturtouristischen Angeboten sein. Und: Die Wehrlander Kirche liegt an einem Abzweig der Via Baltica, des baltisch-westfälischen Jakobsweges. „Seit etwa fünf Jahren treffen im Ort regelmäßig Pilger ein, die auch eine Herberge suchen“, schildert die Vereinsvorsitzende. Das neue Gemeindezentrum lässt sich flexibel mit Schlafmöglichkeiten für bis zu acht Pilger einrichten. Um vorherige Absprache wird gebeten. Auskunft und Schlüssel bekommen die Wanderer bei Familie Berge im Herrenhaus in Bauer.

Einweihung am 9. April

wurde 1905 errichtet. Hier befanden sich die Dorfschule und die Wohnung für den Dorfschullehrer, der gleichzeitig als Küster der benachbarten St.

Nikolai-Kirche fungierte. Noch bis in die 1960-er Jahre hinein wurde das Haus als Dorfschule genutzt; anschließend zog hier ein Kindergarten ein, der bis zur Wiedervereinigung existierte. Seit den 1990-er Jahren diente das Objekt der Kirchengemeinde als Gemeindehaus.

Tom Schröter

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