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Im Heimathof werden Exponate restauriert

Rankwitz Im Heimathof werden Exponate restauriert

Rankwitzer werden mit 12 000 Euro unterstützt

Rankwitz. Dank einer Finanzspritze konnten die Macher des Rankwitzer Heimathofes einige Projekte angehen, die noch auf der Wunschliste waren. Wie der Sprecher des Vereins, Karl Sundmacher, informierte, bekam der Heimathof über die zum EU-Programm Leader gehörende „Lokale Aktionsgruppe Vorpommersche Küste“ einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 12 000 Euro.

In Vorbereitung der neuen Museumssaison wurden als erstes die große Scheuneneinfahrt neu gepflastert, die Wände frisch gekalkt und vor allem der Fußboden der Tenne neu verlegt. „Die Restaurierung erster Ausstellungsstücke hat mittlerweile auch begonnen“, so Sundmacher, der „sehr froh über diese Unterstützung ist“.

Der Verein werde aber nicht nur gefördert, sondern auch stark gefordert. „Wir müssen die öffentliche Förderung nämlich mit Eigenmitteln ergänzen und alles vorfinanzieren. Eine Spende der Sparkasse Vorpommern hat uns geholfen, dieses Problem zu lösen“, so Sundmacher. Bis Oktober diesen Jahres sollen die Arbeiten beendet sein.

Im Sommer 2013 wurde der Heimatverein Lieper Winkel neu gegründet und pflegt seitdem mit viel Einsatz seiner Mitglieder diese Anlage. Neben eigenen Bemühungen ist indes erhebliche professionelle Unterstützung gefragt, die allein aus Spendengeldern aber nicht zu finanzieren sind. Deshalb wurde auch der Förderantrag eingereicht.

Die von den ehrenamtlichen Helfern erstellten Stellflächen für große Ackergeräte, die Rohrdeckung des Eingangs und viele weitere unverzichtbare Einrichtungen des Museumsgeländes bestehen vielfach aus natürlichen Materialien wie Schilfrohr und unbehandeltem Holz. „Ständige Pflege und Instandhaltung sind für die Erhaltung unumgänglich“, sagt der Vereinssprecher. Auch die ausgestellten Ackergeräte aus Holz und Metall müssen gegen die immerwährenden Witterungseinflüsse mit Schutzanstrichen versehen sowie für ihre Funktionsfähigkeit repariert und restauriert werden.

Aufgebaut im Rahmen einer staatlich finanzierten ABM unter dem damaligen Bürgermeister Rüdiger Kirschke, wurde das Areal in späteren Jahren vor allem durch private Eigeninitiative gepflegt, wobei besonders der Einsatz von Hans Warnke und seiner Ehefrau Wilma hervorzuheben sind.

Das Museum ist montags und mittwochs von 10-16 Uhr, samstags von 10-13 Uhr geöffnet. ☎ 03 83 72/70563

hni

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