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Jubilarin spielt Scrabble und treibt Sport

Zempin Jubilarin spielt Scrabble und treibt Sport

Käthe Höhn aus Zempin feierte gestern ihren 100. Geburtstag

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Mit einem Glas Sekt stießen Christian Höhn und seine Mutter Käthe gestern auf ihren 100. Geburtstag an.

Quelle: Hannes Ewert

Zempin. Käthe Höhn aus dem Pflegeheim in Zempin gehört seit gestern zu einem ganz elitären Kreis in der Region. Sie feierte mit ihrer Familie, zahlreichen Freunden und Bekannten ihren 100. Geburtstag. Am 8. August 1916 erblickte sie das Licht der Welt – eine Zeit, in der bereits zwei Jahre der erste Weltkrieg in Europa tobte, als der bekannte italienische Ingenieur und Automobilkonstrukteur Ferruccio Lamborghini geboren und der Panzer von William Ashbee Tritton erfunden wurde.

100 Jahre und älter

9 Personen sind im Verbreitungsgebiet der OZ Usedom/Wolgast 100 Jahre und älter.

5 Menschen betrifft dies im Amt am Peenestrom, zwei im Südamt und zwei im Nordamt. In Heringsdorf ist keiner 100 Jahre und älter.

Heute, 100 Jahre später, ist der Jubilarin nicht anzumerken, dass es schon so oft guten Grund gab, auf ihr Wohl anzustoßen. Neben den Freunden reihten sich Zempins Bürgermeister Werner Schön und Südamtsvorsteher Karl-Heinz Schröder in die Gratulantenschar ein. „Sie treibt noch ein bisschen Sport und hält sich mit vielen Gesellschaftsspielen geistig fit“, sagt ihr Sohn, Christian Höhn aus Karlshagen. Mindestens ein Mal in der Woche besucht der Nord-Amts-Vorsteher seine Mutter im Pflegeheim. „Meistens am Sonntag. Dann geht es darum, was in der Woche in der OZ gestanden hat, was die Weltpolitik macht und so weiter. Sie möchte auch erklärt haben, was zum Beispiel ein Brexit bedeutet“, sagt er und lacht.

In Hamburg wurde Käthe Höhn geboren, erlebte den ersten Weltkrieg als Kind, den Zweiten Weltkrieg als junge Frau. Später zog sie nach Lübtheen bei Ludwigslust. „Dort arbeitete ich als Lageristin im Büro“, erklärt sie. Bis zum 70. Lebensjahr war sie berufstätig, von ihren Kollegen sehr geschätzt.

Bis 2007 wohnte sie sogar noch im eigenen Haus in Lübtheen, versorgte sich selbst. „Dann haben wir uns entschlossen, sie von Lübtheen nach Zempin zu holen“, sagt Christian Höhn. Aufgrund der Gesundheit war die eigenständige Versorgung nicht mehr möglich.

Dass die Familie Höhn sehr alt werden kann, liegt wohl in den Genen. „Meine Oma wurde bereits 98 Jahre, meine Mutter ist jetzt bei 100 Jahren angelangt. Nun hoffen wir mal, dass noch einige Jahre dazu kommen“, sagt der Sohn und hofft, ebenfalls sehr alt zu werden.

Mit 111 Jahren lebte mit Else Rönsch die älteste Usedomerin in Heringsdorf. Sie gehörte zu den ältesten Deutschen überhaupt.

Hannes Ewert

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