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Kreis will rigoros gegen Wildschweine vorgehen

Vorpommern-Greifswald Kreis will rigoros gegen Wildschweine vorgehen

Die Wildschwein-Bestände im Nordosten Deutschlands sind laut Meinung von Experten und Praktikern viel zu hoch.

Vorpommern-Greifswald. Die Wildschwein-Bestände im Nordosten Deutschlands sind laut Meinung von Experten und Praktikern viel zu hoch. Exorbitant hohe Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen, bedrohliche Schäden an Hochwasserschutz-Deichen und eine hohes Seuchengefahr-Potenzial angesichts der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Nachbarland Polen seien die Folgen.

Weidgenossen aus der Region wandten sich mit dem Problem an die beim Landkreis Vorpommern- Greifswald angesiedelte Untere Jagdbehörde. Im Ergebnis von vier so genannter Schwarzwild-Symposium wollen Jäger, Landwirte, Forst und Wissenschaft auch neue Wege bei der Schwarzwildbejagung gehen“, informiert Landrätin Dr. Barbara Syrbe (Die Linke).

Das Pilotprojekt „Elemente einer nachhaltigen Bestandsreduzierung beim Schwarzwild im Landkreis Vorpommern-Greifswald“ sieht laut Syrbe auch unkonventioneller Methoden vor, um den Wildschweinbestand effizient zu reduzieren. Insbesondere sollen nicht führende Bachen und Frischlinge intensiv bejagt werden. Da sich der Abschuss von Frischlingen für Jäger wirtschaftlich nicht lohnt, prüfe der Landkreis Möglichkeiten die Zahlung von Abschussprämien.

Nur durch die Jagd auf Bachen und den gezielten Eingriff in die jüngste Altersklasse lasse sich eine signifikante Bestandsreduzierung beim Schwarzwild überhaupt realisieren, betonte Dr. Hinrich Zoller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock. Nach den beiden letzten äußerst milden Wintern, in denen so gut wie keine Frischlinge durch Frost oder schlechtes Nahrungsangebot zu Tode gekommen seien, rechnet er mit einer enormen Reproduktion bei Wildschweinen. Auch Gehegefallen, so genannte Saufänge, sollen zur Anwendung kommen. Nachtsichtbrillen und Wildkameras sollen im Rahmen der Wildschwein-Bejagung eingesetzt werden.

OZ

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