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Krösliner Schule kürt ihre besten Vorleser

Kröslin Krösliner Schule kürt ihre besten Vorleser

Am gestrigen Projekttag zum „Welttag des Buches“ standen die Lieblingsbücher der Kinder im Mittelpunkt

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Hier die Gewinner des Lesewettbewerbs. Jeweils drei Schüler aus der ersten bis vierten Klasse hatten sich für das gestrige Finale qualifiziert.

Quelle: Fotos: Tom Schröter

Kröslin. Brigitte Mähl, Erika Asmus und Silvia Rönnau hatten gestern die Qual der Wahl. Beim Lesewettbewerb in der Krösliner Grundschule „Fritz Reuter“ fungierte das Trio als Jury. Jeweils drei Schüler der ersten bis vierten Klasse nahmen vorn am Tisch einzeln im hübsch hergerichteten Gemeindesaal Platz, um ihren im Zuhörerraum sitzenden Mitschülern zunächst ihr Lieblingsbuch vorzustellen. Die Palette reichte von vergnüglichem Lesestoff in „Der kleine Drache Kokosnuss“ von Ingo Siegner bis zu anspruchsvoller Literatur, wie „Das Tagebuch der Anne Frank“.

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Am gestrigen Projekttag zum „Welttag des Buches“ standen die Lieblingsbücher der Kinder im Mittelpunkt

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Alle Schüler haben fleißig mitgemacht und verdienen ein dickes Lob.“Silvia Rönnau, Schulleiterin

„Für mich war beeindruckend, dass die Schüler ihr Buch ohne Stichwortzettel und weitgehend frei präsentiert haben“, erklärte Jurorin Brigitte Mähl im Anschluss. Auf die Vorleser, die sich zuvor in einem Klassenlesewettbewerb für den gestrigen Endausscheid qualifiziert hatten, wartete noch eine zweite Aufgabe. „Um 8 Uhr erhielten die Kinder einen Text, den sie einmal still durchlesen konnten und danach ohne weiteres Üben vorlesen mussten“, erläuterte Schulleiterin Silvia Rönnau. Auch diese Hürde meisterten sie mit Bravour. Malte Kutzer aus der Klasse vier zum Beispiel verstand es, durch sein ruhiges sicheres Vorlesen und eine entsprechende Betonung Spannung beim Zuhörer zu erzeugen. Das machte Lust auf mehr.

Währenddessen gestalteten die anderen Viertklässler Plakate, auf denen es um ihre Buchfavoriten ging. Bastian hatte eine Doku über den vermeintlich unsinkbaren Ozeanriesen „Titanic“ dabei; das Passagierschiff war 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg im Atlantic untergegangen. Gern würde Bastian wissen: „Wieso haben sie die Eiswarnungen nicht ernstgenommen?“ Sein Klassenkamerad Gunnar steht eher auf zeitgenössische Action. „Gregs Tagebuch — Teil 9 — Böse Falle“ von Jeff Kinney ist sein Spitzenbuch. Warum? „Weil es es lustig ist, und dort alles drunter und drüber geht“, sagte er.

Die Spukgeschichte „Die Knickerbocker-Bande 38: Das Haus der Höllensalamander“ ist Wilhelms Nummer 1. „Es spielt auf einer Karibik-Insel, wo es in einem Ferienhaus spukt“, meinte er. „Den Übeltäter lernt man erst in der Mitte des Buches kennen.“ Übersinnliches hat es auch Tjark angetan. Sein Buch aus der „Ghost Fighter & Co.“- Reihe von Christian Gailus ist für ihn genau das Richtige. „Ich beschäftige mich gerne mit außergewöhnlichen Dingen“, erklärte er.

In der Sporthalle der Schule wurden die Plakate schließlich ausgebreitet. In U-Form sitzend, nahmen die Schulklassen sie in die Mitte, während Schulleiterin Silvia Rönnau den Projekttag auswertete. Die Auswahl sei nicht leicht gefallen. Dann folgte die Siegerehrung und zwölf Mädchen und Jungen durften grüppchenweise nach vorne kommen. Die Erstplatzierten erhielten eine hölzerne Leseeule. Für alle zwölf Vorleser gab es Urkunden und einen von der Wolgaster Buchhändlerin Ute Henze gesponserten Buchpreis. Hier die Platzierungen. Klasse 1: Erik Thurow (1. Platz), Felix Martens (2.), Mette Bergemann (3.); Klasse 2: Hanna Arnhold (1.), Thorben Dieke (2.), Pia Schulz (3.); Klasse 3: Mika Bergemann (1.), Karl Lüder (2.), Nele Michaelis (3.); Klasse 4: Malte Kutzer (1.), Tara-Michelle Schoof (2.) und Ranja Rütz (3.)

Welttag des Buches

Am 23. April feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte den „Welttag des Buches“. Im Jahr 1995 hatte die UNESCO diesen Tag zum weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren erklärt. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St.

Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Rund um den Aktionstag erhalten allein in Deutschland über 800000 Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“.

Von Tom Schröter

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