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Laufschuhe an und ab geht’s

Lubmin Laufschuhe an und ab geht’s

Vorpommern-Duathlon feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum / Zeitgleich Saisonauftakt in Lubmin

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Lubmin. Eine der traditionsreichsten Lauf- und Radfahrveranstaltungen in Norddeutschland feiert am ersten Maiwochenende ihren 25. Geburtstag: Der Vorpommern-Duathlon in Lubmin. „Wir hoffen am 7. Mai auf zahlreiche Teilnehmer“, sagt Jürgen Kühne, Abteilungsleiter bei der HSG Uni Greifswald. Im vergangenen Frühling starteten rund 100 Frauen und Männer. „Doch es gab auch schon Jahre mit knapp 160 Teilnehmern“, berichtet Hauptorganisator Mayk Lange optimistisch.

Die drei verschiedenen Distanzen, die auch jeweils als Staffel absolviert werden können, sollen sowohl Familien als auch ambitionierte Sportler anziehen. „Ein Novum in Norddeutschland war und ist die Distanz 10 Kilometer Laufen – 60 Kilometer Radfahren – 10 Kilometer Laufen“, sagt Jürgen Kühne. Diese Herausforderung sei insbesondere für Leistungssportler gedacht, erklärt der 68-Jährige und erinnert an prominente Mitstreiter in der Vergangenheit. So ging beispielsweise schon einmal der vielfache Weltmeister auf der Quadrathlon- Langstrecke (Laufen, Radfahren, Schwimmen, Paddeln), Toralf Berg, in Lubmin an den Start. Auch der mehrfache „Ironman World Champion“ Norman Stadler mischte sich einst unter die Teilnehmer. In diesem Jahr, so Kühne, habe der ehemalige Box-Weltmeister Sebastian Sylvester sein Kommen angekündigt.

Indes: Der Vorpommern-Duathlon setzt nicht nur auf große Namen. Ganz im Gegenteil: „Die Distanz 2,5 Kilometer Laufen – 15 Kilometer Radfahren – 2,5 Kilometer Laufen ist als Staffel auch gut von wenig Trainierten zu schaffen und soll besonders Einsteiger und Familien mit Kindern ansprechen“, sagt Organisator Mayk Lange.

Eine, die sich darauf schon sehr freut, ist Edda Buth aus Lubmin. Die 47-Jährige nimmt von der ersten Stunde am Vorpommern-Duathlon teil und will nun ihren 25. Wettkampf bestreiten. „Sie ist Feuer und Flamme und hat sich gerade neue Laufschuhe gekauft“, verrät ihr Bruder Rainer Buth.

Auch Stefan Barthel aus Kemnitz, „die Seele der hiesigen Laufszene“, wie Jürgen Kühne ihn nennt, ist seit einem Vierteljahrhundert mit dabei. Als Aktiver meistert Barthel den Wettkampf alllerdings erst das fünfte Mal, organisierte er doch zuvor selbst das Sportevent, was eine gleichzeitige Teilnahme unmöglich macht. Unter seiner Leitung fand am 4. März 1993 der 1. Vorpommern-Duathlon im Seebad Lubmin statt. 20 Jahre lang hielt der heute 73-jährige das Zepter in der Hand, bevor es Mayk Lange übernahm. „Laufen ist Entspannung“, sagt Barthel, der im Schnitt dreimal wöchentlich die Laufschuhe anzieht und daneben noch drei andere Disziplinen trainiert, damit er auch bei Triathlon- und Quadrathlon-Wettkämpfen eine gute Figur macht.

Der Duathlon in Lubmin hat sein Gesicht über die Jahre übrigens grundlegend verändert – wenn es um die technischen Hilfsmittel geht. Die Ausrüstung in den Anfangsjahren mutet heute fast kurios an, findet Abteilungsleiter Jürgen Kühne und erinnert beispielsweise an die Zeitmessung per Hand und Fahrradständer, die aus Rüststangen und später aus Holzgestellen selbst gebaut wurden. Inzwischen habe sich die Veranstaltung weiterentwickelt und könne mit Tollensetiming auf einen Partner bauen, der mittels Chip eine automatisierte Zeitmessung inklusive Auswertung und Urkundendruck zeitnah vor Ort realisiere, wertschätzt der Abteilungsleiter Triathlon/Laufgruppe der HSG Uni. Doch: Kein Sportevent ohne zuverlässige Helfer! „40 bis 50 werden es auch in diesem Jahr wieder sein, die uns als Streckenposten, Kampffrichter, Sanitäter oder anderweitig unterstützen“, lobt Lange die Mitstreiter.

Petra Hase

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