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Mit 3D-Technik zum schöneren Lächeln

Wolgast Mit 3D-Technik zum schöneren Lächeln

S+D Dentaltechnik Am Katharinenberg in Wolgast bedient sich hochmoderner Geräte

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Seit vorigem Jahr verfügt das Dentallabor über eine zweite hochmoderne CAD/CAM-Fräsmaschine. Juniorchef Mathias Stenzel legt einen Rohling, eine so genannte Ronde, zur maschinellen Bearbeitung ein.

Wolgast. Auch Dentallabore gehen, was den technischen Fortschritt betrifft, mit dem Zahn der Zeit. Die S+D Dentaltechnik GmbH Am Katharinenberg in Wolgast legte sich im vergangenen Jahr für 160000 Euro eine weitere hochmoderne CAD/CAM-Fräsmaschine zu. Mit deren Hilfe kann die jeweilige Metall- oder Zirkonbasis für den späteren Zahnersatz praktisch fix und fertig hergestellt werden. „Die neue Maschine ist wesentlich vielfältiger einsetzbar als ihr Vorgänger und kann auch weitere unterschiedliche Materialien bearbeiten“, berichtet der Seniorchef, Zahntechnikermeister Jürgen Stenzel (61).

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S+D Dentaltechnik Am Katharinenberg in Wolgast bedient sich hochmoderner Geräte

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Zum Einsatz kämen für die Herstellung von zum Beispiel Brücken und Kronen edelmetallfreie Chrom- Cobalt-Molybdän-Legierungen sowie monolithisches Zirkon als Keramikwerkstoff.

„Zunächst“, so erläutert Juniorchef und Zahntechnikermeister Mathias Stenzel (35), „wird gemäß dem beim Zahnarzt erstellten Abdruck bei uns aus Gips ein Modell angefertigt, das nach erfolgter Endbearbeitung von einem 3D-Scanner eingelesen wird.“ Im Ergebnis entstehe als Konstruktion am Computer der virtuelle Zahnersatz, dessen Datensatz schließlich auf die erwähnte Fräsmaschine übertragen werde, die aus einem Rohling, einer so genannten Ronde, das Endprodukt herausarbeitet. Dieses zeichne sich durch hohe Präzision aus.

Die Endfertigung, wie etwa das Aufbrennen von Keramikmasse und das farbliche Individualisieren, obliege, ebenso wie die Erstellung der Modelle und so weiter, nach wie vor den Zahntechnikern. Dennoch, so Jürgen Stenzel, habe sich mit dem Einzug der digitalen Fertigungstechnik das Berufsbild des Zahntechnikers stark gewandelt, zumal der Trend hin zu metallfreien zahnfarbenen Restaurationen gehe.

Unabhängig davon sei – etwa bei der Anfertigung von Goldkronen – auch die konventionelle Gießtechnik einschließlich manueller Nachbearbeitung und Feinjustierung weiterhin gefragt.

Insgesamt 30 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende, gehören zur Belegschaft der S+D Dentaltechnik GmbH, die am 2. Januar 1994 in Wolgast mit der Produktion begann und 2003 ihren neuen Firmensitz Am Katharinenberg 1a bezog. „Unsere Auftraggeber – dabei handelt es sich um etwa 40 Zahnarztpraxen – befinden sich im Umkreis von 100 Kilometern“, berichtet Jürgen Stenzel. „Unser Anspruch ist es, dass der Zahnarzt bei seinem Patienten den bei uns angefertigten Zahnersatz einsetzt und nichts mehr korrigieren muss.“ Nur mit Qualität und Service vor Ort könne sich die Branche in Deutschland gegen die große ausländische Konkurrenz behaupten.

Die technischen Möglichkeiten, da sind sich Jürgen und Mathias Stenzel sicher, sind längst nicht ausgereizt. In der Zukunft könnten mittels Fräsmaschinen sicherlich sogar Zahnprothesen erstellt werden. Aktuell sei die Technik hierfür aber noch nicht hinlänglich ausgereift. Wichtig sei es, als Dentallabor auch weiterhin breit aufgestellt zu sein. Auch Implantate, deren Nachfrage stark im Steigen begriffen sei, und zum Beispiel Knirscherschienen verlassen die Wolgaster Spezialfirma.

Tom Schröter

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