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Freude über Sonderpreis für Peeneregion / Für den Peenestrom sind drei Beobachtungsstände beantragt

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„Uns geht es da- rum, die Region als Einkommens- quelle und somit für die Daseinsfür- sorge für Einhei- mische zu er- schließen und gleichzeitig die Natur zu erhalten.Martin Schröter, 2. Vorsitzender Torismusverband Vorpommern

Die gesamte Fläche. Mit der Auszeichnung im „Bundeswettbewerb nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ ist der Peeneregion in Vorpommern ein großer Coup gelungen.

OZ-Bild

Freude über Sonderpreis für Peeneregion / Für den Peenestrom sind drei Beobachtungsstände beantragt

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Wie die OZ berichtete, haben das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz und der Deutsche Tourismusverband der Peeneregion Mitte Juni den Sonderpreis in der Kategorie „Naturerlebnis &

Biologische Vielfalt“ verliehen.

„Mit diesem Preis haben wir die Peeneregion als Reiseziel bundesweit in den Fokus gerückt“, verdeutlicht Martin Schröter aus Wolgast. Der Manager des Wolgaster „Postel“ ist seit Frühjahr 2017 Vizevorsitzender des Tourismusverbandes Vorpommern. Dieser hatte gemeinsam mit dem HOP Transnationales Netzwerk Odermündung und dem Netzwerk Abenteuer Flusslandschaft aus Anklam die Bewerbung beim Bundesumweltministerium eingereicht.

Die Peeneregion Vorpommern erstreckt sich über die beiden Naturparke Insel Usedom und Flusslandschaft Peenetal. „Uns geht es darum, die Region als Einkommensquelle und somit für die Daseinsfürsorge für Einheimische zu erschließen und gleichzeitig die Natur zu erhalten“, so Schröter. Dies gehe mit den Wünschen vieler Gäste nach gesundem Klima, Ruhe, Natur und Landschaft konform. Im Rahmen der Bewerbung hätten zum Beispiel die Bemühungen und die bereits erzielten Ergebnisse im Bereich Elektromobilität eine Rolle gespielt. Verwiesen wurde etwa auf den Betrieb von Solarbooten auf der Peene und auf die in der Region von der Genossenschaft Inselwerke betriebenen Ladestationen für Elektroautos. Diese befinden sich in Wolgast, Anklam, Libnow, Garz, Quilitz, am Usedomer Kunsthaus, am Flughafen Heringsdorf und in den Kaiserbädern. Heute soll um 14 Uhr eine weitere Elektroladestation in Trassenheide ans Netz gehen.

Auch die verfolgte Strategie, bei der Vermarktung naturtouristischer Angebote die Person des Naturführers in den Mittelpunkt zu stellen, habe die Juroren überzeugt. „Auf diese Weise können Gäste bewusst gelenkt und ihnen von Insidern passgenaue Angebote und Erlebnisse für ihren Urlaubsaufenthalt unterbreitet werden“, so Schröter. Kompakte Offerten für naturinteressierte Feriengäste, wie Sonnenaufgangsexkursionen, Safari-Touren oder Wassersportcamps, vervollkommneten das umfangreiche Bewerbungspaket. In den Augen der Initiatoren birgt die naturnahe Peeneregion zwischen Kummerower See und Ostsee mit ihrer artenreichen Flora und Fauna ein enormes Potenzial für den Fremdenverkehr. Nachhaltigkeit sei stets oberstes Gebot. Das Ziel, dass die Peeneregion nunmehr als eigenständige Destination, sprich als spezielles Reiseziel, wahrgenommen wird, gilt nun auch offiziell als erreicht.

Martin Schröter fungiert überdies als Vorsitzender der Leader- Region Vorpommersche Küste. Diese hat bereits 2016/2017 für eine ganze Reihe von Projekten finanzielle Mittel aus dem EU-Förderprogramm Leader eingeworben. Erinnert sei an dieser Stelle nur an das Mühlrad für die Lassaner Wassermühle, die Schaffung einer Pilgerherberge in Bauer-Wehrland und einer Bildungsstätte in Wangelkow. Auch 2018, so berichtet Schröter, hat die Leader-Region Vorpommersche Küste wieder zwei Projekte zur Förderung eingereicht. Zum einen gehe es um die Einrichtung eines „Naturcamp am Peenestrom“ im früheren Ferienlager auf dem Bauer-Berg im Lassaner Winkel, zum anderen um die Anschaffung und Platzierung dreier getarnter, mobiler Einrichtungen zur Wildtierbeobachtung und Naturfotografie entlang des Peenestroms. Als Standorte seien das alte Fischerhaus in Waschow, die Spitzenhörnbucht in Wolgast und die Krumminer Wiek ins Auge gefasst. Letzterer Beobachtungsstand solle direkt auf dem Wasser platziert werden, sei aber über einen Steg und per Boot erreichbar.

Peeneregion vom Kummerower See bis zur Ostsee

der Region ist durch verschiedene Schutzkategorien, wie EU-Vogelschutzgebiete, FFH-Gebiete, Naturparke und sonstige Schutzgebiete, dem Naturschutz unterstellt.

Die Region zeichnet sich vor allem durch Wasserwanderwege, Radwege und Fußwanderwege aus. Es bestehen zudem Anschlüsse an Fernradwege, wie Berlin-Usedom oder Oder-Neiße, und an den im Aufbau befindlichen Naturwanderweg vom Schaalsee bis zur Insel Usedom. Bei der Erstellung und Vermarktung touristischer Angebote wird das Hauptaugenmerk der vernetzten lokalen Akteure auf Qualität statt Quantität gelegt.

Tom Schröter

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