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Wolgast Modellversuch mit Balkon und Aufzug

Die Wohnungswirtschafts GmbH will auch Wolgast-Süd attraktiver machen: 18 barrierearme Wohnungen geplant

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Vertreter der Wohnungswirtschafts GmbH und der Stadt auf dem Hof des Wohnhauses Thälmannstraße 7/8. Bis zum Mai 2017 soll der Umbau zur barrierearmen Wohnstätte umgesetzt werden. Die Kosten betragen etwa 1,1 Millionen Euro. Fotos (2): Tom Schröter

Wolgast. Die Wohnungswirtschafts GmbH (WoWi) Wolgast investiert wieder in größerem Stil. Der größte Vermieter der Stadt lässt derzeit im Wohnhaus in der Thälmannstraße 7/8 insgesamt 18 Zwei-Raum-Wohnungen altersgerecht und barrierearm herrichten. Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich laut Jan Koplin, der seit 1. Juli neben Sabine Lüdtke ebenfalls Geschäftsführer der WoWi ist, auf rund 1,1 Millionen Euro. Die Bauleute konzentrieren sich zunächst auf den Hausaufgang Nummer 8. Sobald die Arbeiten dort abgeschlossen sind, können jene vier Mietparteien, die momentan noch im Aufgang Nummer 7 wohnen, in die Nummer 8 umziehen.

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Die Wohnungswirtschafts GmbH will auch Wolgast-Süd attraktiver machen: 18 barrierearme Wohnungen geplant

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Wie Bauleiter Jörg Juhnke mitteilt, werden beide Aufgänge des aus den 1950-er Jahren stammenden Gebäudes mit einem Personenaufzug ausgestattet, der sich auch für Rollstuhlfahrer eignet und mit dem auch das Kellergeschoss erreichbar ist. „Es handelt sich um besonders platzsparende Fahrstühle, so dass trotz ihres Einbaus der Zuschnitt der Wohnungen weitgehend erhalten werden kann und auch weiterhin ausreichend Raum für Bad, Küche und Flur ist“, erläutert Juhnke. Trotzdem stelle das Umbauprojekt insgesamt eine Herausforderung dar. Der Bauleiter weist hierbei unter anderem auf die besondere Deckenkonstruktion und die damit verbundene Statik hin. Diese Häuser verfügten über Zimmerdecken, deren Tragkraft deutlich geringer sei als in späteren Wohnblocktypen.

„Es ist auch das erste Mal, dass wir an einem Wohnhaus aus den 1950-er Jahren einen Balkon-Anbau vornehmen“, ergänzt Jan Koplin. Alle 18 Wohnungen sollen einen Balkon erhalten, so dass sich in diesem Zuge nicht nur die Fassaden-, sondern auch die Giebelansicht verändern werde. Laut Koplin wendet sich die WoWi bewusst einem Objekt im Wohnviertel Wolgast-Süd zu. „Denn wir wollen nicht nur an Wolgast-Nord denken, sondern auch das Wohngebiet Süd aufwerten und attraktiver gestalten“, betont er. Im Grunde handele es sich beim Umbau des Hauses Thälmannstraße 7/8 um einen Modellversuch. „Wenn wir diesen erfolgreich umsetzen, sollen weitere Investitionen in Wolgast-Süd folgen. Dabei muss auch an die Verbesserung des Wohnumfeldes gedacht werden.“

Das Wohnen im Viertel östlich der Bundesstraße 111 ist laut Koplin sehr begehrt. Hier gebe es vergleichsweise wenig Leerstand. Insbesondere ältere Wolgaster lebten dort, so dass großes Interesse an barrierearmem Wohnraum vorherrsche: „Wir haben jetzt schon 30 Interessenten, die später in die im Umbau befindlichen Wohnungen ziehen möchten.“ Der Bedarf sei also größer als das Angebot. Die Arbeiten am Wohnhaus in der Thälmannstraße 7/8 sollen bis Mai 2017 abgeschlossen sein. Alle der jeweils 58 und 59 Quadratmeter großen Wohnungen erhalten ebenerdige Duschen in den Bädern und werden schwellenfrei gestaltet. Ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade soll für eine Reduzierung der Heizkosten sorgen. Auch an die Schaffung barrierefreier Hauszugänge ist gedacht.

Tom Schröter

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