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Neubauten für Erdmännchen und Ponys

Wolgast Neubauten für Erdmännchen und Ponys

Wolgaster Familientierpark setzt Projekte um, die den Tieren und den Besuchern zugute kommen

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Die Präriehunde zählen zu den neuen Attraktionen.

Wolgast. Auch in der kalten Jahreszeit herrscht im Wolgaster Familientierpark kein Stillstand. So soll über Winter zum Beispiel ein neues Erdmännchen-Gehege mit einem für Besucher begehbaren Haus entstehen. „Die Gäste können später in die Innenunterkünfte der Tiere sehen. Außerdem wollen wir in einigen Terrarien verschiedene Futtertiere, wie zum Beispiel Wanderheuschrecken, Mehlwürmer und Heimchen zeigen“, berichtet Tierparkleiter Mirko Daus. Bis die possierlichen afrikanischen Raubtiere ihr neues Domizil beziehen können, leben sie zur Untermiete bei den Nasenbären.

OZ-Bild

Wolgaster Familientierpark setzt Projekte um, die den Tieren und den Besuchern zugute kommen

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Das Gelände für die künftige Erdmännchen-Anlage ist bereits fertig modelliert. Senken, eine Böschung und das Plateau, auf dem das etwa zehn mal vier Meter große, massive Tierhaus stehen soll, sind angelegt. Was das Parkteam ein bisschen Sorge macht, ist der ambitionierte Fertigstellungstermin zu Ostern 2017. Denn: „Gegenwärtig ist keine Firma zu bekommen, weil alle mit bestehenden Aufträgen gut zu tun haben“, so der Tierparkchef.

Weiter fortgeschritten ist hingegen die Errichtung eines Unterstandes für die Ponys gegenüber dem Tierpark-Eingang. Das Grundgerüst des als Fachwerk ausgeführten Pavillons ist bereits fertig. „Das Häuschen soll noch mit Lärchenholz verkleidet und mit einem Grasdach versehen werden. Außerdem bauen wir für die Pferde mehrere Futterraufen an“, blickt Mirko Daus voraus.

Ist der bisherige Pferdestall des Tierparks freigezogen, soll dieser umgenutzt und Teil eines großen Streichelgeheges werden, in dem die Parkbesucher mit Haustieren, wie Ziegen, Schafen, Hühnern, Kaninchen und Meerschweinchen auf Tuchfühlung gehen können. Damit setzt die Einrichtung im Tannenkamp die erklärte Strategie um, so viele Gehege wie möglich Gästen zugänglich zu machen. Dies gilt auch für die Anlage, die an Stelle des früheren Hirsch-Geheges entstanden ist und in der nun die Alpakas und neun erst vor kurzem angeschaffte Präriehunde in guter Nachbarschaft zusammen leben. „Bis auf einige Deko-Elemente ist auch diese Anlage so gut wie fertig“, berichtet der Leiter.

Mit Thementagen, Zooschule und besonderen Events locken die engagierten Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder regelmäßig zusätzliches Publikum in den Tannenkamp. „Zur kürzlichen Halloween- Party kamen rund 1000 Gäste“, freut sich Daus, der auf ideenreiche und tatkräftige Mitstreiter zählen kann. Auch auf besondere aktuelle Gegebenheiten muss der Tierpark reagieren. So hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) in Reaktion auf 13 bestätigte Fälle des aggressiven H5N8-Geflügelpestvirus Stallpflicht für Geflügel in ganz Mecklenburg-Vorpommern angeordnet. Wohl oder übel müssen deshalb auch die Wasservögel im Wolgaster Tierpark vorübergehend mit einem Aufenthalt in ihren Stallungen vorlieb nehmen.

Nordamerikanische Nager sollen Kolonie gründen

9 Präriehunde aus dem Tierpark in Wismar hielten vor kurzem im Wolgaster Tierpark Einzug. Im Schutz eines Geheges gruben sich die Tiere schon kurz nach ihrer Ankunft ein komplexes Höhlensystem. Da sie auf diese Weise ihr Territorium festlegen, dem sie ihrer Art gemäß treu bleiben, konnte die Absperrung zwischenzeitlich entfernt werden, ohne Gefahr zu laufen, dass die nordamerikanischen Nager ausbüchsen. Die Präriehunde sollen sich in Wolgast fortpflanzen und schließlich eine ansehnliche Kolonie bilden.

Tom Schröter

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