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Pumpwerk wird unter die Erde verlegt

Wolgast Pumpwerk wird unter die Erde verlegt

Zweckverband Wasser/Abwasser plant umfangreiche Arbeiten an der Station in der Wolgaster Wilhelmstraße

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Der Hochbauteil soll in diesem Jahr verschwinden. Lediglich eine erhöhte Bodenplatte zeugt später von der Existenz des Hauptpumpwerkes an der Wolgaster Europakreuzung.

Quelle: Fotos: Tom Schröter

Wolgast. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Festland-Wolgast will in der zweiten Jahreshälfte mehrere Vorhaben im Stadtgebiet umsetzen. So soll Anfang August mit Umbauarbeiten am Abwasser-Hauptpumpwerk Wilhelmstraße/Baustraße begonnen werden. „Die Ausschreibung ist erfolgt; die Submission ist für den 19. Juli vorgesehen“, informiert Christian Zschiesche, Technischer Geschäftsführer des Zweckverbandes, der inklusive Planung mit Kosten von etwa 640000 Euro rechnet. Die Fertigstellung sei Ende 2016 zu erwarten.

OZ-Bild

Zweckverband Wasser/Abwasser plant umfangreiche Arbeiten an der Station in der Wolgaster Wilhelmstraße

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Einige Zahlen

580000

Kubikmeter Trinkwasser verkauft der Zweckverband Wasserversorgung & Abwasserbeseitigung Festland-Wolgast pro Jahr. Die maximale Tagesfördermenge beträgt 4000 Kubikmeter.

Das Trinkwasser wird momentan aus insgesamt elf Brunnen in Lassan, Hohensee/Zemitz, Zarnitz, Hohendorf und Pritzier gefördert. Rohwasser wird über Transportleitungen zu den beiden Wasserwerken Hohendorf und Lassan gefördert und hier bis zur Trinkwasserqualität aufbereitet.

Beabsichtigt sei, den Hochbauteil der 1956 errichteten Pumpstation, von der aus das in der Altstadt, auf der Schlossinsel, in Mahlzow und im Bereich Tannenkamp anfallende Abwasser zur Kläranlage gepumpt wird, abzureißen und die Anlage gänzlich unterirdisch zu installieren. Es entstehe ein geschlossenes Abwasserpumpwerk mit drei Pumpen und einem Feststofftrennsystem, ähnlich wie bereits an der Pumpstation am Fischmarkt umgesetzt. „Nur eine Bodenplatte mit Einstiegsluken wird später noch zu sehen sein“, so Zschiesche. „Die Anlage zeichnet sich dann durch einen leisen Betrieb und Geruchsarmut aus – wie am Fischmarkt, wo wir bisher keine Beschwerden hatten.“

Die Bauarbeiten sollen laut Geschäftsführung bei laufendem Betrieb erfolgen. Während des Umbaus werde deshalb zeitweise eine mobile Pumpenanlage zum Einsatz kommen, die den Betrieb übernimmt. Die Anschaffung dieser Technik durch den Zweckverband sei im erwähnten Kostenumfang bereits berücksichtigt. Nach seiner Fertigstellung könne das Hauptpumpwerk maximal 250 Kubikmeter Schmutz- und Niederschlagswasser pro Stunde in Richtung Kläranlage fördern.

Auch am Lustwall plant der Verband 2016 weitere Tiefbauarbeiten. So sollen in der Stichstraße in Richtung Firma Kieser auf 80 Meter Länge Trink-, Schmutz- und Regenwasserleitungen neu verlegt werden.

Kosten: Rund 60000 Euro. Auch ein Abschnitt der Wedeler Straße wird laut Zschiesche zur Baustelle. Da im Bereich der Zufahrt zu den Märkten Famila und Aldi Fahrbahnplatten abgesackt seien, solle hier auf rund 30 Meter Länge eine grundlegende Straßenreparatur erfolgen. Parallel dazu werde der Zweckverband für etwa 50000 Euro neue Regen- und Schmutzwasserkanäle im Straßenbett platzieren.

Weitere 67000 Euro sind in diesem Jahr für die trink- und abwasserseitige Erschließung des Familientierparks eingeplant. Ausgehend von der Karriner Straße sollen die Trinkwasserzufuhr erneuert und erstmals eine Abwasserleitung zur Einrichtung im Tannenkamp verlegt werden. Weitere Tiefbauarbeiten sind am Radweg unweit der Amazonenbrücke notwendig. „Auf Grund von Bodenbewegungen in Richtung Schlossgraben wurde dort die Leitung zur Niederschlagswasserableitung auseinander gezogen, so dass es zu Auswaschungen und in der Folge zur Absackung des Weges kam“, erläutert Christian Zschiesche.

Der Schaden solle nachhaltig behoben werden.

Die laufenden Arbeiten zur Sanierung des Hohendorfer Wasserwerkes (wir berichteten) gehen indes weiter. Zum Ende dieses Jahres sollen diese abgeschlossen sein.

Tom Schröter

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