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Rettungsheli bekommt Sonographiegerät

Greifswald Rettungsheli bekommt Sonographiegerät

Sparkasse Vorpommern unterstützt großzügig die DRF-Luftrettung und die DGzRS

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Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorpommern, Ulrich Wulff, mit Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums Nordost der DGzRS, und Steffen Lutz, Vorstand der DRF-Luftrettung (v.r.), vor dem Rettungshubschrauber „Christoph 47“.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Uwe Wulff, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorpommern, schaut interessiert ins Innere des Rettungshubschraubers „Christoph 47“. „Meine Güte, da ist ja wirklich viel Technik zum Fliegen und auch viel Medizintechnik an Bord. Aber hier drin liegen möchte ich dennoch nicht“, findet er. Steffen Lutz, Vorstand der DRF- Luftrettung, schmunzelt. „Wir sind ein tolles Unternehmen, nur Kunde will bei uns niemand sein“, sagt er dann. Dennoch wird der Rettungshubschrauber dringend gebraucht, um bei schweren Unfällen, akuten Erkrankungen oder der Verlegung von Patienten in Spezialkliniken schnell helfen zu können.

 

OZ-Bild

Wir kaufen ein tragbares Sonographie- Gerät für den Rettungs- hubschrauber.“Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis

Quelle:
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Wir kaufen ein tragbares Sonographie- Gerät für den Rettungshub- schrauber.“Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis

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Wir kaufen ein tragbares Sonographie- Gerät für den Rettungs- hubschrauber.“Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis

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Um diese Hilfe mit bestmöglicher Ausstattung leisten zu können, hat Wulff für Steffen Lutz und für Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums Nordost der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Zuwendungen mitgebracht. Beide erhalten jeweils 5000 Euro. Die Mittel stammen vornehmlich aus den Spenden für den alljährlich sehr begehrten Sparkassen-Kalender. Viele Kunden haben die dafür bereitgestellten Spardosen im letzten Jahr gefüllt – insgesamt 7563 Euro. Diesen Betrag hat die Sparkasse Vorpommern aufgestockt.

Ulrich Wolff begründet die Unterstützung mit der Hochachtung vor der Arbeit der Luft- und Seenotretter. „Unsere Region ist ein Flächenland mit zerklüfteten Küstenlinien, mit Halbinseln und Inseln. Da zählt vor allem die Schnelligkeit, um in Not geratenen oder erkrankten Menschen zu helfen. Daher ist es für die Sparkasse Vorpommern Ehrensache, die Arbeit der spezialisierten Helfer zu unterstützen.“

„Mit dem Geld kaufen wir ein tragbares Sonographiegerät und weisen die in der Luftrettung tätigen 20 Notärzte in die Handhabung des Gerätes ein“, erläutert Dr. Lutz Fischer, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Vorpommern-Greifswald und zugleich Leitender Notarzt der Luftrettungsstation Greifswald. Damit könnten die Notärzte nunmehr auch den Bauch der Patienten auf innere Verletzungen untersuchen. „Für die noch schnellere Behandlung der Patienten ist dieses Gerät von großem Wert“, so der erfahrene Notarzt. Die DGzRS will mit dem Sparkassengeld dringend benötigte Ersatzteile für ihre mobilen Spezialbergungsgeräte beschaffen. Steffen Lutz verwies darauf, dass die DRF-Luftrettung als gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen sei. Auch die DGzRS könnte ohne die Hilfe vieler Spender nicht so erfolgreich agieren.

Der Greifswalder Rettungshubschrauber „Christoph 47“ fliegt von morgens 7 Uhr bis zum Sonnenuntergang in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Immer wieder war im Landkreis die Forderung laut geworden, den Hubschrauber 24 Stunden am Tag im Einsatz zu haben – auch weil es in Vorpommern keinen anderen Standort der DRF- Luftrettung gebe, zugleich aber mehrere Inseln zu betreuen seien. „Das lässt sich nicht von heute auf morgen verwirklichen. Dazu sind viele Voraussetzungen notwendig“, erklärten der Vorstand der Luftrettung und der Leitende Notarzt. „Allerdings“, so Lutz Fischer, „stehen die Zeichen, dass der 24-Stunden-Einsatz in den kommenden Jahren gelingt, ganz gut.“ Das Schweriner Sozialministerium reagiere aufgeschlossen, betont er.

Cornelia Meerkatz

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