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Sauzin muss weiter sparen

Sauzin Sauzin muss weiter sparen

. Zwei Beschlüsse, die die Sauziner Gemeindevertretung am Mittwochabend gefasst hat, stehen in Zusammenhang mit dem Haushaltsdefizit, das ein Haushaltssicherungskonzept ...

Sauzin. . Zwei Beschlüsse, die die Sauziner Gemeindevertretung am Mittwochabend gefasst hat, stehen in Zusammenhang mit dem Haushaltsdefizit, das ein Haushaltssicherungskonzept mit allerlei rigorosen Sparauflagen zur Folge hat. Vor diesem Hintergrund sind auch die Zwänge zu sehen, denen auch Sauzin dahingehend ausgesetzt ist, die von der Kommune zu beeinflussenden Steuern zu erhöhen. Zu denen gehören die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen) und die Gewerbesteuer. Das Land fährt derzeit den Kurs, den Kommunen die Auszahlung der Schlüsselzuweisung zu kürzen, die diese Einnahmequellen nicht voll ausschöpfen. Das bedeutet konkret, die derzeitigen Hebesätze für die Grundsteuer A dem Landesdurchschnitt für kreisangehörige Gemeinden und für die Gewerbesteuer dem Durchschnittswert im Amtsbereich anzupassen.

So stand während der jüngsten Sitzung der Sauziner Gemeindevertretung die Aufgabe vor den Abgeordneten, über eine entsprechende Steuererhöhung zu befinden. Durch die Verwaltung des Amtes Am Peenestrom waren zwei Varianten vorgeschlagen, zwischen denen sich die Gemeindevertreter entscheiden sollten. Die Grundsteuer A sollte entweder von derzeit 270 vom Hundert (v. H.) auf 305 v. H. und die Gewerbesteuer von 350 auf 380 v. H. steigen, wodurch Mehreinnahmen von 700 Euro im Jahr zu erwarten wären. Die zweite Variante sah Steigerungsraten auf 310 beziehungsweise 380 v. H. vor, verbunden mit einer Mehreinnahme von 1500 Euro. Die Gemeindevertreter entschieden sich für einen Kompromiss, wohl wissend, dass ihnen bald wieder eine solche undankbare Aufgabe ins Haus stehen könnte: Die am Mittwochabend beschlossenen Hebesätze für 2017 sehen bei der Grundsteuer A 305 und bei der Gewerbesteuer 370 v. H. vor.

Auch ein zweiter Beschluss soll der Haushaltskonsolidierung dienen. Er beinhaltet eine Anhebung der in der Gemeinde Sauzin erhobenen Zweitwohnungssteuer auf 15 Prozent des Mietaufwandes. Bei derzeit erfassten 37 Besitzern von Zweitwohnungen wird mit einer Gesamteinnahme von etwa 22 300 Euro gerechnet, 11 950 Euro mehr als bisher.

Dietrich Butenschön

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