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Usedom Schneider: Hervorragendes Ergebnis im Tarifstreit
Vorpommern Usedom Schneider: Hervorragendes Ergebnis im Tarifstreit
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00:00 04.04.2014
Susanne Schneider, ver.di
Wolgast

Das in der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst erzielte Tarifergebnis stuft die Wolgasterin Susanne Schneider als „hervorragend“

ein. Wie man sehe, „ ist es wichtig und sinnvoll, sich gemeinschaftlich stark in einer Gewerkschaft zu organisieren“, so das Mitglied der Bundestarifkommission der Gewerkschaft ver.di. Bekanntlich sieht das Ergebnis vor, dass rückwirkend ab 1. März die Gehälter um drei Prozent, mindestens aber um 90 Euro und ab März 2015 nochmals um 2,4 Prozent steigen. Auszubildende erhalten ab 1. März 2014 40 und ab 1. März 2015 nochmals 20 Euro mehr.

Besonders positiv ist laut Susanne Schneider der Abschluss auch für etwa 90 Prozent der Beschäftigten im Kreiskrankenhaus Wolgast zu bewerten. „Derzeit verdient eine gerade ausgelernte Krankenschwester 2192,64 Euro (brutto) im Monat. Drei Prozent davon wären 65,78 Euro; die Pauschalerhöhung von 90 Euro ist also mehr“, rechnet die frühere Betriebsratsvorsitzende des Krankenhauses vor. „Das Gleiche gilt für unsere Servicebereiche, wo die Servicekraft bei einer dreiprozentigen Erhöhung 51,90 Euro, aufgrund der sozialen Komponente aber 90 Euro mehr erhält. Im kommenden Jahr werden nochmals 2,4 Prozent gezahlt.“

Die gleichsam von ver.di geforderte Erhöhung der Nachtzuschläge um 75 Cent lehnt die Arbeitgeberseite hingegen ab, „obwohl“, so Susanne Schneider, „alle vom Pflegenotstand sprechen“. Ebenfalls abgelehnt wurde die Angleichung der Jahressonderzahlung von zurzeit 75 Prozent des Westniveaus auf 100 Prozent. „Nur ein Warnstreik am Kreiskrankenhaus Wolgast mit 130 Beteiligten und 1000 Beteiligte an der zentralen Kundgebung in Schwerin reichen in Mecklenburg- Vorpommern eben nicht aus, um genügend Druck auf die Arbeitgeber auszuüben“, so die Wolgasterin. Letztlich müssen die ver.di Mitglieder noch über die geschlossene Vereinbarung abstimmen, bis am 28. April die Bundestarifkommission den Vorschlag verabschiedet oder auch nicht.



ts

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