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Sky du Mont las in der Blechbüchse

Zinnowitz Sky du Mont las in der Blechbüchse

„Älter werden ist nichts für Spaßbremsen“, sagt Sky du Mont und das vielfache Nicken in den Reihen des Theaters „Blechbüchse“ zeigt: Der Mann weiß sich mit dem Publikum auf einer Wellenlänge.

Zinnowitz. „Älter werden ist nichts für Spaßbremsen“, sagt Sky du Mont und das vielfache Nicken in den Reihen des Theaters „Blechbüchse“ zeigt: Der Mann weiß sich mit dem Publikum auf einer Wellenlänge. Immerhin geht es in seinem neuesten Werk „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz?“ ums Altern und all den damit verbundenen gravierenden Lebensfragen. Es ist sein siebtes Buch, aber es sei keine Autobiografie, versichert der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler den über 200 Gästen. Nach einer Kunstpause fügt er mit breiten Grinsen hinzu: „Es ist mir nur scheißähnlich.“ Der 69-Jährige steht zu all den quälenden Fragen und wenig erbauenden Antworten, wenn die Kerzen auf der Geburtstagstorte immer mehr werden und man von den eigenen Kindern für ein Steinkohlenfossil gehalten wird. „Erst geht die Haarfarbe, dann die Figur. Und zum Schluss gehen einem die Jugendfanatiker auf den Geist“, formuliert er treffend und erntet Beifall und Lacher für seine mit feinem Humor erzählten Altersgeschichten – egal, ob sie von Kaffeefahrten, Seniorenreisen oder dem Testamentschreiben handeln. „Ein wundervolles Publikum, die verstehen Pointen auf Anhieb“, freut sich der Mime.

 

OZ-Bild

Sky du Mont

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Überhaupt sei ihm aufgefallen, dass die Menschen im Osten tatsächlich mitten im Leben stehen und herrlich über sich selbst lachen können, versichert er. Genau wie er selbst. Dank seiner noch jungen Kinder fühle er sich nicht alt – zumindest an manchen Tagen. „Dann komme ich mir vor wie 40!“ Leider kenne er auch andere Tage, wo er sich wie 100 vorkomme ...

Sky du Mont las erstmals auf Usedom. Fast 30 Jahre hätte er beruflich nur in München zu tun gehabt. Von dort fahre man nun mal nicht in den Norden . . . „Das änderte sich, als ich eine Norddeutsche geheiratet habe. Plötzlich fuhren wir nach Sylt, Fehmarn oder Rügen“, berichtet er. Usedom sei wunderschön. „Ich möchte mir so viel wie möglich anschauen.“ Er weiß jetzt, was er all die Jahre versäumt hat. Zumindest das ist ein Vorteil des Alters: Die Erkenntnis nimmt zu.

Cornelia Meerkatz

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