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Usedom Teure Verwechslung
Vorpommern Usedom Teure Verwechslung
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11:14 11.04.2013

Eine simple Nachlässigkeit bescherte einem 52 Jahre alten Anklamer sechs Monate Knast mit zwei Jahren Bewährung.

Am 21. Juni vergangenen Jahres hatte der Mann vor Obergerichtsvollzieher Klöhn im Rahmen einer Zwangsvollstreckung eine eidesstattliche Versicherung abgegeben und erklärt , bei der Deutschen Rentenversicherung Nord versichert zu sein. In Wirklichkeit war es aber die Rentenversicherung „Bund“.

Folge: Als ihm die Gläubiger der „Nord“-Versicherung auf den Pelz rückten, um von den Einlagen des Anklamers dessen Schulden zu tilgen, erwies sich dieses Vorhaben als undurchführbar. Dafür hätte nämlich die „Bund“-Versicherung in Anspruch genommen werden müssen. „Die Vollstreckung wurde regelrecht behindert“, bedauerte dies nun Amtsrichter Bischoff, als sich der Zootechniker wegen falscher eidesstattlicher Versicherung vor ihm zu verantworten hatte.

Schnell war klar, dass der Mann nicht absichtlich den Obergerichtsvollzieher und die Gläubiger in die Irre führen wollte, aber er hätte seine Angaben vor dem Unterschreiben lieber noch einmal durchlesen beziehungsweise entsprechende Erkundigungen einholen sollen, weil eine eidesstattliche Versicherung auf Tatsachen fußt und so auch gewertet wird. „Er wäre für die Tat unter Umständen mit einer Geldstrafe davon gekommen, wenn da nicht seine 16 Vorstrafen gewesen wären“, meinte Bischoff abschließend. Eine hatte er vor längerer Zeit erhalten, weil er schon einmal eine falsche,eidesstattliche Versicherung abgegeben hatte. Er war also einschlägig vorbestraft.

Till Treu

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