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Viel erreicht, manches noch zu tun

Wolgast Viel erreicht, manches noch zu tun

Wolgast erlebt am 26. Oktober eine Fachtagung zum Thema Integration

Wolgast. Am 26. Oktober wird in Wolgast eine Fachtagung unter dem Motto „Aus zusammen arbeiten wird Zusammenarbeit“ stattfinden. Großes Thema soll die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft ihres Gastgeberlandes und der hiesigen Region sein. Dabei geht es den Initiatoren vor allem um die Zusammenarbeit der auf diesem Gebiet tätigen Ehrenamtler, Vereine, Verbände und Behörden.

„Wir haben uns dafür entschieden, die Konferenz auf die Region Wolgast und Insel Usedom zu begrenzen“, erläutert Elke Quandt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolgast. Die hiesigen Bedingungen würden sich recht stark von denen in anderen Gebieten des Landkreises unterscheiden, zudem sei dieser einfach zu groß, um eine derartige Beratung für das gesamte Territorium effektiv zu veranstalten.

Und Sven Hüttemann aus dem Sachgebiet Integration des Landkreises ergänzt: „Wir haben im bisherigen Verlauf der Arbeit mit den Flüchtlingen eine Reihe von positiven Erfahrungen sammeln können, aber auch feststellen müssen, dass es noch Defizite gibt.“ Die bestünden vor allem in der noch nicht immer und überall vorhandenen Ausrüstung der Ehrenamtler mit dem nötigen Wissen und den entsprechenden Fertigkeiten, aber auch in noch nicht ausgeschöpften Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen einzelnen Behörden einerseits und andererseits von Behörden mit Vereinen und Verbänden.

Elke Quandt und Sven Hüttemann sehen vor allem in einer engeren Verzahnung der verschiedenen Partner eine wesentliche Voraussetzung dafür, auch künftig die immensen Aufgaben bei der noch stärkeren Einbeziehung der Flüchtlinge in das gesellschaftliche Leben meistern zu können. „Wir wollen und müssen aber auch darüber beraten, wie wir die Flüchtlinge selbst dazu motivieren, sich einzubringen, sich an die für sie neuen Bedingungen anzupassen, ohne dabei ihre Individualität aufgeben zu müssen“, so Hüttemann. Und Quandt fasst zusammen: „Wir möchten die Schnittstellen der einzelnen in die Aufgabe einbezogenen Behörden stärker ausloten, ihre Verbindungen und Abgrenzungen näher betrachten. Mit der weiteren Entwicklung unseres regionalen Netzwerkes wollen wir außerdem die gesellschaftliche Anerkennung des Wirkens der Ehrenamtler stärken, ihnen zugleich neue Mittel an die Hand geben.“ Dazu könnte auch eine Art „Handbuch zur Integration“ gehören.

Dieter Butenschön

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