Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Wolgaster Software-Entwickler jetzt mit eigenem Firmensitz

Wolgast Wolgaster Software-Entwickler jetzt mit eigenem Firmensitz

Datareform hat modernen Neubau im Gewerbegebiet Am Fuchsberg bezogen, der den momentan 15 Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen bietet

Voriger Artikel
Wertvolles Schloss wird wieder aufgebaut
Nächster Artikel
Auf den Feldern sieht es gut aus

Einige der Mitarbeiter vor dem neuen Firmengebäude von Datareform im Gewerbegebiet Am Fuchsberg in Wolgast (v.l.): Werner Hoenes, Josephine Rohr, Romy Henning, Ulrike Mattis, Niederlassungsleiter René Dürr und Praktikant Simon Sorg.

Quelle: Foto: Tom Schröter

Wolgast. Planmäßig hat das Wolgaster Unternehmen Datareform, das bislang im Gebäude der Arbeitsagentur an der Hufelandstraße ansässig war, seinen Firmensitz in das Gewerbegebiet Am Fuchsberg verlegt. Anfang April haben die aktuell 15 Mitarbeiter der Software-Firma ihre neugebaute, moderne Betriebsstätte bezogen. Das Objekt in der Nexöer Straße 2 beherbergt neben Büros auch Räume für Vertrieb, Lager, IT- und Software-Support sowie einen großen Schulungsraum. Letzterer soll unter anderem dazu dienen, die Kunden mit den neuen Produkten und Weiterentwicklungen des mittelständischen Unternehmens vertraut zu machen.

„Das Innere unseres Bürogebäudes ist komplett fertiggestellt. Bis Ende Juni/Anfang Juli soll auch die Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen sein – mit Terrasse, Parkplätzen, Zufahrt, Bepflanzung und Beleuchtung“, teilt Niederlassungsleiter René Dürr mit. Was für Datareform besonders wichtig sei: Der Standort verfüge über eine leistungsfähige 200 mbit/s-Glasfaserkabel-Anbindung, um einen reibungslosen Datentransfer zu garantieren.

Außerdem, so Dürr, sei der Neubau ökologisch ausgerichtet. Die auf dem Gebäudedach installierte Photovoltaikanlage erlaube eine autarke Versorgung des Betriebsgebäudes mit Solarstrom. „Tagsüber speisen wir sogar mehr Strom ins öffentliche Netz ein, als wir selbst verbrauchen“, berichtet der Kommunikationsinformatiker weiter. Denn: Die energieintensive Servertechnik befinde sich nunmehr in einem Rechenzentrum in der Nähe von Stuttgart. „Das neue Firmengebäude bietet unseren Mitarbeitern außerdem wesentlich mehr Platz. Demnächst wollen wir auch zwei Auszubildende für den IT-Bereich einstellen.“

Datareform hat, außer in der Stadt am Peenestrom, noch einen Standort im baden-württembergischen Ludwigsburg. In der Wolgaster Niederlassung entwickeln die Mitarbeiter Hotelverwaltungs- und Restaurantsoftware. Das Produkt „Hotel-Profi“ wird auf der Insel Usedom vom überwiegenden Teil der Hotels verwendet. Die Computerprogramme von Datareform managen in den Gästehäusern unter anderem die Reservierung, Belegungspläne, Check-in und Check- out sowie spezielle Serviceleistungen. Außerdem kommuniziert die Software, die ständig weiterentwickelt wird, mit den gebräuchlichen Online-Buchungsportalen.

Neben der Entwicklung der Programme befasst sich Datareform auch mit der Betreuung und Beratung der Kunden. Und: „Wir wollen uns auf der Insel Usedom im Bereich Kassentechnik breiter aufstellen. Wir wollen künftig nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für den Einzelhandel programmierte GoBD-konforme Registrierkassen vertreiben“, kündigt Dürr an. Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung-Digital (GoBD), welche die elektronische Aufbewahrung von Dokumenten regeln, sind erst seit 2015 gültig.

Zudem ist Datareform dabei, seine Hotelsoftware an ein Marktbeobachtungsportal anzubinden, was den Hoteliers eine Anpassung ihrer Preise an die jeweilige momentane Marktsituation erlaubt.

Zudem arbeitet die Firma vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels an Möglichkeiten zur Automatisierung des Hotelbetriebes.

Tom Schröter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund
Dieses Elektro-Solarboot wurde bei Ostseestaal gebaut. Die Weiße Flotte setzt es in der Autostadt Wolfsburg ein.

Vorpommern will die Elektro-Mobilität auf dem Wasser stärker fördern als bisher. Für ein entsprechendes EU-Projekt fiel dafür jetzt der Startschuss. Mit diesem Projekt sollen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Schiffen und Booten mit alternativem Antrieb gefördert werden.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Anklam
Verlagshaus Zinnowitz

Neue Strandstraße 31
17454 Ostseebad Zinnowitz

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. von 10:00 bis 17:00

Leiter Lokalredaktion: Dr. Steffen Adler
Telefon: 03 83 77 / 36 10 14
E-Mail: zinnowitz@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.