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Wolgaster Wanderer erkunden den Odenwald

Wolgast/Odenwald Wolgaster Wanderer erkunden den Odenwald

Ziel der diesjährige Wanderwoche des Wolgaster Wandervereins war der 881 Kilometer entfernte Odenwald.

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Die insgesamt 23 Wanderfreunde von der Küste genossen den Ausflug in das einerseits geschichtsträchtige und andererseits landschaftlich malerische Mittelgebirge.

Quelle: Ilse-Ruth Uebner

Wolgast/Odenwald. Ziel der diesjährige Wanderwoche des Wolgaster Wandervereins war der 881 Kilometer entfernte Odenwald. Nach zwölf Stunden Busfahrt kamen 23 Wanderfreunde mit ihrem Vereinsmaskottchen, dem unverwüstlichen pommerschen Wanderdackel Paula, in ihrem Quartier in Gras-Ellenbach an und begaben sich sofort auf den ersten Wanderpfad rund um den malerischen Ort.

Wanderführer Wolfgang Hempel und Ehefrau Eva hatten die Planung und Organisation für den Ausflug in das geschichtsträchtige und landschaftlich malerische Mittelgebirge übernommen. Vom ersten Tag an kamen alle Teilnehmer voll auf ihre Kosten. Ob Siegfriedbrunnen oder Walpurgiskapelle – entlang und abseits des Nibelungensteigs waren viele Aus- und Einblicke in intakte Natur und einladende Raststellen zu entdecken. Als besonders eindrucksvoll erwies sich der Tagesausflug nach Heidelberg mit Stadtrundfahrt, Besichtigung der Schlossruine und Schifffahrt auf dem Neckar. Kaum zu glauben, dass dieses ruhige Wasser die ersten Siedler mit wildem Getose und kaum zu zähmenden Stromschnellen empfing. Nachhaltigkeit war sicherlich auch schon ein Slogan unserer Vorfahren, als sie die Grundsteine für Heidelberg gerade hier aus dem Buntsandstein des Odenwaldes schlugen.

Umgeben von eindrucksvollen Gebirgsriesen, wie Tromm (577 Meter), Spessartkopf (548 Meter) oder Wagenberg (535 Meter), erkundeten die Wolgaster Wanderfreunde die Wege rund ums Grasellenbacher Tal.

Nur ganz entfernt dachten sie an Meeresrauschen. Dabei liegt ganz in der Nähe, oberhalb von Lautertal, ein Felsenmeer. Dies wurde bereits von den Römern zur Steingewinnung genutzt. Am oberen Ende des Naturwunders befindet sich eine kleine Quelle, dessen Rinnsal zwischen den Felsen hinab ins Tal fließt und leise rauscht.

Zum Glück wurde der Odenwald mit seinen unzähligen fließenden Bächen auch von Kneipp für seine heilenden Wasserkuren entdeckt, so dass die bei hochsommerlichen Temperaturen heißgelaufenen Füße der Wolgaster Wanderfreunde jeden Abend in den Wassertretbecken (Wassertemperatur 10 Grad Celsius) wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden konnten.

Ilse-Ruth Uebner

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