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Zinnowitz: Kaiserwetter zur Bekrönung

Zinnowitz Zinnowitz: Kaiserwetter zur Bekrönung

Wetterhahn aus Blattgold: Kirche im Ostseebad hat auf dem Ostgiebel wieder eine glänzende Spitze

Zinnowitz. Der Ostgiebel der Zinnowitzer Kirche hat wieder eine Spitze – ein schmucker Wetterhahn leuchtet in Gold. „Blattgold“, sagt Christoph Zillmann vom gleichnamigen Malerbetrieb aus Lühmannsdorf. Er hatte den Auftrag bekommen.

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Wetterhahn aus Blattgold: Kirche im Ostseebad hat auf dem Ostgiebel wieder eine glänzende Spitze

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Für die Sanierung von zahlreichen schadhaften Stellen stehen seit Sommer Gerüste am Ostgiebel der Kirche. „Da haben wir die Chance genutzt, um den maroden Wetterhahn zu restaurieren und das Untergestell zu erneuern“, sagt Pastorin Christa Heinke, die sich gestern bei Kaiserwetter die Bekrönung des Ostgiebels in über 20 Meter Höhe nicht entgehen lassen wollte. Gut eineinhalb Wochen wurde die Windfahne in Lühmannsdorf restauriert. „Wir haben den Wetterhahn entrostet, geschliffen und mit einem Rostschutzanstrich versehen. Anschließend wurde ein Anlegeöl aufgebracht, damit das Gold hält. Zwei Schichten Blattgold, übrigens 24 Karat, wurden aufgetragen“, sagt Zillmann, dessen Firma schon einmal für frisches Gold an der Zinnowitzer Kirche sorgte. „Wir haben 2015 die Ziffern und Zeiger der Uhren auf der Nord-, Süd- und Westseite des Turmes vergoldet.“

Mit dem goldenen Wetterhahn wurden gestern auch die Arbeiten am Ostgiebel abgeschlossen, wie Andreas Kuschel von der Prenzlauer Firma Baudenkmalpflege informierte. „Nach der Bauabnahme kommen die Gerüste wieder ab“, sagt Kuschel, dessen Männer rund 13 Wochen lang in luftiger Höhe arbeiteten. Und da vor allem die Fugen im Mauerwerk erneuern mussten. „In den alten Betonfugen lief das Wasser rein und blieb dort. Das hat dem Bau schwer zugesetzt“, meint der Maurer. Damit das zukünftig nicht mehr passiert, haben die Prenzlauer sämtliche Fugen am mittleren Giebelpfeiler herausgekratzt und durch neue ersetzt. „Wir haben das mit Kalkmörtel verfugt, so dass das Wasser nun nach dem Eindringen auch wieder rauskommt.“

Rund 132 000 Euro kostet der Zinnowitzer Kirchengemeinde die Sanierung des Ostgiebels, der aus Mitteln der Kirchgemeinde, des Landes sowie mehrerer Stiftungen finanziert wurde. Im kommenden Jahr bleibt das Zinnowitzer Gotteshaus aber eine Baustelle. Die untere Hälfte des 38 Meter hohen Turmes der 1895 erbauten Kirche muss dringend saniert werden.

Henrik Nitzsche

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