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Usedom Appell an Politik: Es geht um Leben und Tod
Vorpommern Usedom Appell an Politik: Es geht um Leben und Tod
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00:01 04.06.2016

Per Resolution haben jetzt die Wolgaster Stadtvertreter noch einmal an „die Vernunft und das Gewissen“ jedes einzelnen Landtagsabgeordneten von MV appelliert, seine Entscheidung zur Schließung mehrerer Stationen im Kreiskrankenhaus Wolgast zu revidieren. Während der Anhörung der Volksinitiative im Sozialausschuss des Landtages hätten am 18. Mai (die OZ berichtete) Argumente, Fakten und Zahlen leider nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Statt dessen würden SPD und CDU starr an der von vielen tausend Menschen kritisierten Schließung festhalten.

Die Stadtvertreter wollen festgehalten wissen: „Entgegen falscher Behauptungen gibt es gegenwärtig weder in Wolgast noch auf Usedom eine notärztliche pädiatrische und gynäkologisch/geburtshilfliche Versorgung.“ Dies bedeute in der Konsequenz, dass die Landtagsmitglieder mit ihrem Vorum am 9. Juni „auch über Leben und Tod von Kindern und Frauen einer ganzen Region entscheiden“.

Die am 30. Mai von den Wolgaster Stadtvertretern einstimmig beschlossene Resolution räumt schließlich auch mit vermeintlich falschen Zahlen auf; und zwar sowohl was den demografischen Wandel betrifft als auch den angeblichen Fachkräftemangel im Krankenhaus und die rückläufigen Fallzahlen.

St. Adler

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