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Usedom Auto in Bansin abgeschleppt: Kölnerin ist erbost
Vorpommern Usedom Auto in Bansin abgeschleppt: Kölnerin ist erbost
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00:00 16.07.2016
Nachher: Das Halteverbotsschild steht nun etwas weiter vorne.

Als „völlig überzogen“ und „nicht rechtmäßig“ bewertet Andrea Radermacher den Vorfall, der sich bereits am 9. Juni ereignet hat. Die Kölnerin, die seit Anfang Mai in Loddin und Bansin beruflich tätig ist, hatte ihr Fahrzeug am Ortsausgang in Bansin abgestellt – und zwar auf dem Streifen an der Straße in Richtung Forsthaus Langenberg gegenüber dem Bansiner Travel Charme Strandhotel. Weil sie im Halteverbot stand, wurde ihr Wagen abgeschleppt.

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„Das Fahrzeug stand zur Hälfte auf der Fahrbahn. Somit hat sie den Begegnungsverkehr erschwert. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass zwei Fahrzeuge ungehindert einander begegnen können. Dies ist an dieser Stelle sowieso schon schwierig, da es die einzige Zufahrt zum Forsthaus und für Rettungsfahrzeuge die einzige Möglichkeit ist, schnell zum Einsatzort zu gelangen“, begründet Enrico Knüppel vom Amt für Zentrale Dienste der Gemeinde Heringsdorf das Abschleppen des Fahrzeuges. Zudem gelte für Bansin ein eingeschränktes Halteverbot für den gesamten Ortsbereich, so der Mitarbeiter weiter.

Andrea Radermacher mag das nicht bezweifeln. „175 Euro hat mich das gekostet. Ich bin wirklich nicht interessiert daran, mich über etwas zu streiten, was ich falsch gemacht habe. Allerdings erscheint mir der gesamte Vorfall, vor allem im Hinblick auf das nachträgliche Schilderrücken, das für mich ein direktes Eingeständnis des vorhergegangenen Fehlverhaltens darstellt, rechtlich keinen Bestand zu haben. Das Schild steht nun so, dass jetzt das Parken an der von mir im Juni genutzten Stelle nicht mehr erlaubt ist“, sagt die Kölnerin. „Damit hat das nichts zu tun. Das Schild wurde umgefahren, deshalb mussten wir es versetzen. Selbst vor dem Schild darf sie nicht stehen, wegen des eingeschränkten Halteverbots, das maximal ein Be- und Entladen eines Fahrzeuges erlaubt. An dem 9. Juni stand sie nach unseren Feststellungen an dem Platz von 10.05 bis 13.29 Uhr. Nach eigenen Angaben übernachtete sie in der Villa Margot, so das davon auszugehen ist, dass das Fahrzeug über Nacht dort stand“, entgegnet Knüppel. Um den fließenden Verkehr wieder ungehindert zu gewährleisten, wurde „nach einer mehr als angemessenen Zeit der Abschleppvorgang eingeleitet“.

Doppelt ärgerlich für die Kölnerin, die eine Umsiedlung auf die Insel Usedom plant: Weil sie an dem bewussten Tag autolos war, verpasste sie abends auch noch die gebuchte Inselsafari.

Henrik Nitzsche

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