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Usedom BI Pro Krankenhaus hält Mahnwache ab
Vorpommern Usedom BI Pro Krankenhaus hält Mahnwache ab
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06:22 03.05.2016
Die Bürgerinitiative fordert hartnäckig den Erhalt auch von Kinder- und Geburtenstation sowie Gynäkologie in Wolgast. Quelle: Dietmar Pühler

Nach Zinnowitz und Koserow war Heringsdorf gestern die dritte Station auf Usedom, an der die Bürgerinitiative (BI) für den Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast eine Mahnwache abhielt. Lars Bergemann, der den kleinen Demo-Zug vom Platz des Friedens zum Seebrückenvorplatz anführte, informierte die Passanten per Megafon über das Anliegen der BI, alle Klinik-Stationen zu erhalten.

Laut Bergemann hat die BI mit der Übergabe von 19096 Unterschriften an den Schweriner Landtag einen Teilerfolg erzielt. Denn dadurch habe sich der Landtag erneut mit dem Anliegen befassen müssen.

Im Ergebnis wurde die Wolgaster Volksinitiative für den Erhalt aller Abteilungen des Kreiskrankenhauses zur weiteren Bearbeitung in den Sozialausschuss des Landtages überwiesen. Am 18. Mai erfolgt dort eine Expertenanhörung, zu der auch der BI-Vorstand eingeladen ist.

Zuvor ruft die BI zu weiteren Aktionen auf. Morgen halten die Aktiven ab 18 Uhr am Wolgaster Restaurant „Fischmarkt 3“ die nächste Mahnwache ab. Anlass sind die „Demografiegespräche“ der Landes-SPD, deren Vertreter sich um 19 Uhr in der Gaststätte versammeln. Die BI will die Sitzung nutzen, um Argumente zu hören und Fragen zu stellen. Am 9. Mai soll es eine weitere Mahnwache in Wolgast geben sowie eine Demo am Pfingstsamstag mit zwei Treffpunkten — am Rungeplatz und am Fährbahnhof — jeweils um 12 Uhr. Beide Gruppen treffen sich dann auf der Peenebrücke bzw. auf der Schlossinsel, wo sie sich gegen 12.30 Uhr symbolisch vereinigen.

An der Aktion gestern nahmen BI-Vertreter und Heringsdorfer Bürger teil. Neben Bürgermeister Lars Petersen und Gemeindevertreterin Johanna Arbeit war auch Pastorin Beate Kempf-Beyrich gekommen. „Wir sind eine Tourismusregion. Daher wäre es schädlich, wenn wir das Krankenhaus nicht mehr hätten. Aber auch wir Einheimischen brauchen ein Krankenhaus, das schnell erreichbar ist. Das Ganze wird auf dem Rücken der Kinder und schwangeren Frauen ausgetragen“, sagte sie.

Von Dietmar Pühler

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