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Bansins Waldzwerge funken SOS: Dach ist völlig marode

Bansin Bansins Waldzwerge funken SOS: Dach ist völlig marode

Kindertagesstätte des DRK soll für 270 000 Euro saniert werden / Hitzige Diskussion in der Gemeindevertretung um Finanzierung / Option ist Umzug in alte Grundschule

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Kontraste: Neues Spielgerät, altes Haus mit marodem Dach: Sunny, Finn, Ian, Pauline und Joel (v.l.) an der Schaukel. Fotos (2): Henrik Nitzsche

Bansin. Freundliche Worte in Richtung Rathaus – Fehlanzeige. „Wir fühlen uns schon immer vernachlässigt und wie das fünfte Rad am Wagen, egal wer der Bürgermeister war“, sagt Ingrid Klüß, seit 13 Jahren Leiterin der Bansiner DRK-Kindertagesstätte „Waldzwerge“. Denn das Asbestdach der Kita muss dringend saniert werden. „Die Elektrik ist so alt wie das Haus“, spricht Ingrid Klüß eine weitere Baustelle in der Einrichtung an, die 1970 gebaut wurde.

Kita ausgelastet

52 Hortplätze stehen in der Kindertagesstätte „Waldzwerge“ zur Verfügung.Alle Plätze sind belegt.

54 Plätze gibt es im Bereich des Kindergartens , 30 in der Krippe. Auch hier ist die Einrichtung ausgelastet. In der Kita sind 17 Mitarbeiter beschäftigt. Eigentümer ist die Gemeinde, Träger das DRK Ostvorpommern Greifswald.

Dass es in der Verwaltung nun Bemühungen gibt, Geld für die Sanierung bereitzustellen, hat sie gestern mit Freude aufgenommen. „Wir planen für den Umbau mit etwa 270 000 Euro“, kündigte am Donnerstagabend Bauamtsleiter Andreas Hartwig in der Gemeindevertretersitzung an. Handlungsbedarf bestehe in den Bereichen Elektro, Sanitär, Regenwasser und Dach. Dafür hatte die Verwaltung drei Tischvorlagen eingebracht, um die ersten Baulose – Dachdecker- und Klempnerarbeiten – ausschreiben zu können. Nach gut einer halben Stunde zog Bürgermeister Lars Petersen (CDU) die Vorlagen aber wieder zurück. Denn viele Fragen blieben offen. So wie die von Hans-Jürgen Merkle (BI), der wissen wollte, wie der Investitionsbetrag im Etat gedeckt ist. Hartwig: „Nach Rücksprache mit der Kämmerei haben wir dafür liquide Mittel.“ Merkle konterte: „So funktioniert das nicht. Wir brauchen doch einen Nachweis, wo im Etat dafür Überschüsse erzielt werden.“

Finanzausschusschef Matthias Mantei (CDU) zeigte sich verwundert. „Seit eineinhalb Jahren reden wir über die Kita Bansin, da hätte man das schon in den Etat aufnehmen können“, kritisierte er die Verwaltung. Er forderte stattdessen eine Prüfung, ob die Kita „Waldzwerge“ nicht in die leerstehende Bansiner Grundschule ziehen könnte. „Vielleicht kommen wir damit finanziell günstiger.“ Petersen bezweifelte dies. „Ein Schulgebäude zur Kita umzubauen, wird wohl nicht viel billiger.“ Der Bürgermeister verwies in dem Zusammenhang auf die geplante Sanierung der Europaschule in Ahlbeck im kommenden Jahr. Während der Bauarbeiten sollen die Klassenräume der Bansiner Grundschule als Ausweichquartier genutzt werden.

Einen Umzug vom Waldgrundstück ins Bansiner Zentrum lehnt Kita-Leiterin Ingrid Klüß ab. „Wir haben hier die perfekte Lage im Wald, abseits und etwas versteckt. Genügend Spielflächen sind auf dem Areal auch vorhanden. Während des Umbaus würden wir in die alte Bansiner Grundschule ziehen, aber nur unter der Prämisse, auch wieder zurückzukehren. Wären wir dauerhaft in der alten Grundschule, müssten wir schauen, wie wir mit den Anwohnern umgehen. Kinder machen nun mal Lärm. Da könnte es Probleme geben.“

Die Auftragsvergabe an die Gewerke für den Kita-Umbau muss nun erst einmal warten. In der Juni-Sitzung will die Heringsdorfer Verwaltung das Ergebnis der Prüfung vorlegen, was ein Umbau der Schule zur Kita kosten würde, so Bürgermeister Petersen.

Henrik Nitzsche

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